netzeitung.deRummenigge fordert mehr Geld von der Fifa

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Karl-Heinz Rummenigge (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Karl-Heinz Rummenigge
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Karl-Heinz Rummenigge hat vom Fußball-Weltverband Fifa mehr Geld für Vereine gefordert, die Nationalspieler abstellen. Die WM sei für den FC Bayern ein Verlustgeschäft gewesen.

Karl-Heinz Rummenigge geht erneut auf Konfrontationskurs zum Fußball-Weltverband Fifa. Er forderte mehr Geld für die europäischen Spitzenvereine, die ihre Spieler für eine Weltmeisterschaft abstellen. «Eine WM ist ein Milliardengeschäft. Alle verdienen daran, nur die Klubs nicht. Im Gegenteil. Die letzte WM hat den FC Bayern geschätzte sechs bis sieben Millionen Euro gekostet», sagte der Vorstand von Bayern München in einem Interview mit der «Welt am Sonntag».

Also sei es doch mehr als Recht, «wenn die Fifa für diesen Zeitraum die Gehälter der Spieler übernehmen würde». Rummenigge will seine Forderungen zusammen mit einer Delegation der «G 14» bei einem Treffen am Freitag mit Fifa-Präsident Sepp Blatter unterstreichen. «Ich gehe davon aus, dass sich die Fifa gegen vieles sträuben wird. Aber wir werden unsere Forderungen knallhart vorbringen. Blatter selbst hat mal den berühmten Satz geprägt: Der Klubfußball ist die Wurzel des Fußballs.» Damit habe er «des Pudels Kern getroffen».

Rechnung dürfen nicht nur Vereine zahlen
Sowohl die Fifa als auch die Uefa seien klug beraten, «mit der G-14 zu kooperieren und nicht auf Konfrontationskurs zu gehen.» Zugleich geht es bei dem Treffen um die Abschaffung des umstrittenen Konföderationen-Pokals für Nationalmannschaften. «Alle sind sich einig, dass die Spieler überlastet sind. Eingespart worden sind bislang aber nur Champions League-Spiele. Doch die Rechnung kann nicht allein von den Vereinen bezahlt werden», erläuterte Rummenigge den Standpunkt der «G 14», in der 18 europäische Großklubs zusammengeschlossen sind.

Auch die Verbände seien angehalten, «den internationalen Kalender zu entfleddern und auf Wettbewerbe wie den Konföderationen-Cup mal zu verzichten.» (nz)