19. Dez 2008 10:52, ergänzt 12:31
Der Vorstandschef des FC Bayern erteilte dem wechselwilligen Nationalspieler praktisch die Freigabe, die Münchener erwarten nun ein «akzeptables Angebot» des 1. FC Köln. Der Superstar des Rekordmeisters soll dagegen noch lange bleiben.
Der Vorstandschef betonte erneut, dass Franck Ribéry «mindestens» bis zum Vertragsende am 30. Juni 2011 in München bleiben werde. «Das kann ich allen Fans des FC Bayern und des attraktiven Fußballs zu 100 Prozent versprechen. Kein Angebot, kein Betrag der Welt kann uns davon abhalten.» Harte Kritik übte Rummenigge indes an der Verhandlungsart über eine ins Spiel gebrachte Freigabe von Toni Kroos. Zuletzt hatte der Vater des Talents den Rekordmeister kritisiert. «Es ist ein Unding, dass er sich immer wieder an Zeitungen wendet und interne Gespräche zwischen dem Verein und ihm weiter trägt. Toni kann nichts für seinen Vater, mit dem Spieler haben wir auch kein Problem. Aber ich überlege mir, ob ich mit dem Vater überhaupt noch reden soll. Es bedarf einer Vertraulichkeit - und die ist sehr gestört.» Eine Freigabe erhalte Kroos derzeit nicht. «Wir lassen im Winter - bis auf Sosa vielleicht - keinen Spieler gehen», stellte Rummenigge klar. (dpa)