«Ich kann es nur noch einmal betonen: Tim wollte Ivica Olic nicht verletzen, er wollte sein Tor verteidigen. Und außerdem hat er sich entschuldigt. So langsam könnte man da mal einen Haken hinter machen», appellierte auch Werders Geschäftsführer Klaus Allofs, keine unnötigen Emotionen gegen den Nationalkeeper aufzubauen. Sportlich bestimmt der Kampf um den Anschluss an die Bundesliga-Spitze das Derby der Hanseaten, die mit Personalsorgen zu kämpfen haben. «Wir können den HSV überholen, das ist ein zusätzlicher Anreiz», sagt Bremens Kapitän Frank Baumann, der sich durch die letzten Erfolge an der Elbe bestätigt sieht. Ein Sieg der Hamburger in ihrer eigenen Arena ist fünf Jahre her: Am 2. Februar 2003 erzielte Sergej Barbarez den Siegtreffer. Mit bisher 20 Punkten würde Werder bei einem Sieg am HSV (23) wegen des deutlich besseren Torverhältnisses vorbeiziehen. (dpa)