Gespräch statt Strafe: 

netzeitung.de«Runder Tisch» schafft keine neuen Fakten

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Einigkeit: Hellmut Krug, Rudi Völler und Uli Hoeneß (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Einigkeit: Hellmut Krug, Rudi Völler und Uli Hoeneß
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Die Gesprächsrunde mit Vertretern von Verbänden und Vereinen war nach den jüngsten Diskussionen um die Leistungen der Schiedsrichter in der Liga anberaumt worden. Das Ergebnis ist alles andere als umwälzend.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) werden dem Sittenverfall in der Bundesliga trotz der jüngsten Negativ-Vorfälle nicht mit schärferen Sanktionen zu Leibe rücken. «Härtere Strafen bringen nichts», sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch am Montag in München.

Bei dem hochkarätig besetzten Runden Tisch verständigten sich DFB und DFL mit Vereinsvertretern auf eine noch intensivere Zusammenarbeit mit den Schiedsrichtern. Dabei waren von Vereinsseiten Klaus Allofs (Werder Bremen), Heribert Bruchhagen (Eintracht Frankfurt), Uli Hoeneß (FC Bayern München), Felix Magath (VfL Wolfsburg), Andreas Müller (FC Schalke 04) und Rudi Völler (Bayer 04 Leverkusen).

Für den DFB nahmen neben Koch unter anderem Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel und der Schiedsrichter-Ausschuss-Vorsitzende Volker Roth an dem Treffen teil. Bei einem Workshop im Januar kommenden Jahres wollen die Unparteiischen mit Bundesliga-Spielern und -Managern aktuelle Fälle diskutieren und aufarbeiten. (dpa)