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Bielefeld erkämpft einen Punkt: 

Tristesse in Stuttgart

15. Nov 2008 18:19
VfB-Stürmer Cacau (r.) im Duell mit Bielefelds Kauf
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Der VfB Stuttgart versinkt immer mehr im Mittelmaß. Die schwachen Schwaben kamen am Samstag in der Fußball-Bundesliga nur zu einem enttäuschenden 0:0 gegen Arminia Bielefeld.

Der VfB verpasste damit den erhofften Befreiungsschlag. Der auswärts weiterhin sieglose Tabellenvorletzte aus Ostwestfalen konnte sich vor 52.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena wenigstens als moralischer Sieger fühlen. Die Platzherren warten nun seit vier Partien auf einen «Dreier».

Der VfB enttäuschte auf ganzer Linie und knüpfte nahtlos an die letzten schwachen Heimauftritte an. Spielerisch konnten die Schwaben, bei denen Kapitän Thomas Hitzlsperger zunächst erneut auf der Bank saß, keine Akzenten setzen. Es fehlte an Schwung, Dynamik und Durchsetzungswillen. So hatten es die Bielefelder trotz des Ausfalls von sieben Akteuren relativ einfach, Paroli zu bieten. Geschickt gestaffelt, ließen sie gegen die harmlosen Hausherren kaum Chancen zu. Mario Gomez scheiterte am Arminen-Schlussmann Dennis Eilhoff (15.). Ludovic Magnin traf mit einem Volleyschuss nur das Außennetz (17.).

Lehmanns Fehler wird nicht bestraft

Mehr an Torgefahr konnten die Stuttgarter im ersten Durchgang nicht entwickeln. Sie hatten sogar Glück, dass Oliver Kirch bei der einzigen erwähnenswerten Chance der Ostwestfalen Sekunden vor dem Seitenwechsel allein vor VfB-Torhüter Jens Lehmann den Ball nicht voll traf (45.). Ansonsten versuchten die locker mithaltenden Bielefelder ihr Glück mit Fernschüssen - allerdings vergeblich.

Lehmann hätte mit einem schweren Patzer beinahe das 0:1 verschuldet (51.). Mit den Gedanken offensichtlich woanders, warf der Ex-Nationalkeeper den Ball im Strafraum Christopher Katongo vor die Füße. Dieser wollte Lehmann noch umspielen. Dabei konnte der Schlussmann den Ball gerade noch mit einer Hand wegschlagen und somit seinen schweren Fehler ausbügeln. Den Nachschuss von Arminen-Torjäger Artur Wichniarek blockte der nach auskurierter Oberschenkelverletzung wieder eingesetzte Innenverteidiger Serdar Tasci ab.

Elson bot sich danach zweimal die Gelegenheit zur VfB-Führung. Der brasilianische Spielmacher scheiterte mit seinen platzierten Schüssen (59. und 64.) jedoch jeweils an Eilhoff. Es blieb jedoch bei solchen Einzelaktionen. Spielerisch konnten die schwachen Stuttgarter den Hebel nicht mehr umlegen. Arthur Boka klärte zudem nach einem Kopfball von Michael Lamey (79.) auf der Linie und rettete so dem VfB den Punkt. (dpa)

 
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