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Hoffnung in der Lausitz: 

Erster Heimsieg für Cottbus

15. Nov 2008 18:15
Branko Jelic bedankt sich bei höheren Mächten
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Ein Fallrückzieher von Branko Jelic gibt Schlusslicht Energie Cottbus neue Hoffnung im Abstiegskampf. Der Karlsruher SC rutscht nach dem siebenten Spiel ohne Sieg auf einen Abstiegsplatz.

Dank Joker Branko Jelic und dem ersten Heimsieg seit 189 Tagen schöpft Energie Cottbus im Abstiegskampf der Fußball- Bundesliga neue Zuversicht. Der kurz zuvor eingewechselte Serbe traf in der 80. Minute per Fallrückzieher zum 1:0 (0:0) über Keller-Konkurrent Karlsruher SC, dessen Nöte immer größer werden. Jelic bescherte Energie am Samstag dagegen nach sechs Partien endlich wieder einen Dreier, auf den der KSC nun schon seit sieben Spielen mit nur einem Punktgewinn wartet. Die Gäste blieben weiter ohne Erfolgserlebnis im Stadion der Freundschaft, wo die Hausherren zuletzt am 10. Mai nach dem 2:0 über den Hamburger SV jubeln durften - damals stand auch der Klassenerhalt vorzeitig fest.

Jelic erlöst die Hausherren

Mehr als ein halbes Jahr später zeigten die Cottbuser mit schwacher Chancenverwertung lange, warum sie schon wieder in großen Schwierigkeiten stecken. Erst der fünf Minuten zuvor auf das Feld geschickte Jelic erlöste den Tabellen-Letzten nach einem Eckball. Auch beim bisher einzigen Saisonsieg - einem 1:0 bei Hertha BSC - hatte der Stürmer das goldene Tor erzielt.

Gegen die KSC-Abwehr, in der erneut Maik Franz fehlte, kam die einzige Spitze Emil Jula zweimal freistehend zum Abschluss. Doch erst schoss der Rumäne hoch über den Balken (27.), dann hob er den Ball sowohl über den herauslaufenden Torhüter Markus Miller als auch über das Tor (34.). Das gleiche Missgeschick war kurz zuvor Ervin Skela unterlaufen (31.). Innenverteidiger Cagdas Atan köpfte vorbei (45.).

Die anfangs wackelige Energie-Abwehr kam trotz gefälliger Ballpassagen der Gäste zunächst seltener in Bedrängnis. Torhüter Gerhard Tremmel hielt erst einen Schuss von Michael Mutzel (14.) und rettete dann glänzend gegen Antonio da Silva und den nachsetzenden Joshua Kennedy (37.).

Adoube an die Latte

Dagegen hätten die Gastgeber zehn Minuten nach der Pause einmal mehr vorlegen können, doch Miller verkürzte gut den Winkel gegen Iviva Iliev, Skelas Nachschuss touchierte nur die Latte. Die Mängel hätten sich fast gerecht, als Godfried Aduobe (68.) mit einem tollen Seitfallzieher an die Querstange für den bis dahin größten Höhepunkt der Begegnung sorgte. Sebastian Freis vergab danach die Führung gegen den erneut gut aufpassenden Tremmel (70.). Umso mehr ärgerten sich die stärker werdenden Gäste danach über das Gegentor. Miller verhinderte kurz vor Ende sogar noch das 2:0 durch Jelic. (dpa)

 
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