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Kölns schwierige Rückkehr in die Bundesliga: 

Lehrgeld und andere Hindernisse

25. Aug 2008 12:25
Der Erlöser hat Sorgenfalten: Christoph Daum
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Das erste Heimspiel führte nicht zum ersten Heimsieg. Der 1. FC Köln gab am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt eine Ein-Tor-Führung unnötig ab. Mit einem glücklichen Kopfball kam Frankfurt zum 1:1-Ausgleich.

Der rheinische Traditionsclub mit seinem Trainer Christoph Daum hat bei der Rückkehr in die Erste Bundesliga einen Stolperstart hingelegt. «Das ist ärgerlich, dass wir so schmerzhaftes Lehrgeld zahlen müssen», sagte FC-Manager Michael Meier nach dem 1:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt.

Daum: «Noch ein Schippchen drauf»

Auch Daum, der zum 131. Mal als FC-Chefcoach auf der Bank saß und damit den bisherigen Rekordhalter Hennes Weisweiler ablöste, trauerte dem ersten Saisonsieg nach. «Natürlich sind wir enttäuscht, dennoch bin ich nicht unzufrieden. Aber wir müssen noch ein Schippchen drauflegen», meinte der Coach, der erstmals seit 18 Jahren wieder bei einem Bundesliga-Heimspiel in Köln auf der Bank Platz nahm.

Dabei durften die meisten der 50.000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergie-Stadion 80 Minuten lang auf die erste FC-Party hoffen. Torjäger Milivoje Novakovic, der schon in der Zweiten Liga mit 20 Treffern großen Anteil am Aufstieg hatte, traf in der 33. Minute zum Kölner 1:0.

Doch eine Unachtsamkeit der Gastgeber in der Defensive machte den ersten Erfolg zunichte. Frankfurts Stürmer Martin Fenin sorgte mit seinem Kopfball neun Minuten vor Abpfiff für den glücklichen Punktgewinn der Hessen, die eine schwache Leistung am Rhein boten.

Fehlendes Kölner Glück

«Wir haben am Ende nur noch das Ergebnis verwaltet und die Spielkontrolle abgegeben», meinte selbstkritisch FC-Profi Martin Matip, der der einzige Deutsche in der Kölner Startelf war. Den möglichen Sieg vergab aber allen voran Roda Antar, der sechs Minuten nach dem Führungstreffer mit einem Foulelfmeter nur den Innenpfosten des Frankfurter Tores traf. «Da fehlten zwei Zentimeter zur Glückseligkeit», sagte Daum zerknirscht.

Die Gäste, bei denen insgesamt neun Spieler verletzungsbedingt fehlten, konnten mit dem ersten Punktgewinn der neuen Spielzeit gut leben. Kapitän Ioannis Amanatidis wollte trotz grober Mängel im Spiel sogar besondere Fähigkeiten seines Teams erkannt haben. «Wenn wir so schlecht spielen und einen Punkt holen, hat das auch was mit Qualität zu tun», befand der Grieche.

Funkel: «Ein Auftakt»

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, der sein 400. Spiel als Bundesliga-Coach absolvierte, feierte den Punkt als Erfolgserlebnis. «Das war wichtig nach dem verlorenen Heimspiel zum Auftakt. Wir müssen uns jetzt irgendwie durchwurschteln bis einige Spieler zurückkommen.»

Auch Torschütze Fenin war mit dem Auftritt zufrieden. «Ist doch völlig egal, wie wir gespielt haben. Hauptsache wir haben den wichtigen Punkte», meinte der tschechische Offensiv-Spieler. (dpa)

 
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