Fußballer des Jahres: 

netzeitung.deRibéry lässt alle hinter sich

 Herausgeber: netzeitung.de

Der Beste: Franck Ribéry (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der Beste: Franck Ribéry
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Wahl zum Fußballer des Jahres 2007 hätte deutlicher nicht ausfallen können. Bayerns Mittelfeldstar Franck Ribéry bekam fast doppelt soviele Stimmen wie der Zweitplatzierte. Auch die Fußballerin und der Trainer des Jahres wurden gekürt.

Der deutsche Rekordmeister Bayern München hat schon vor dem Start in die neue Spielzeit zwei Titel gewonnen. Der Franzose Franck Ribéry wurde zum Fußballer des Jahres, Ottmar Hitzfeld zum Trainer der Saison 2007/08 gewählt. Der Vize-Weltmeister aus Frankreich, der vor einem Jahr für 25 Millionen Euro nach München gekommen war, setzte sich in der Journalistenwahl des Fachmagazins «kicker» mit 224 Stimmen vor Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack (115) und seinem Teamkollegen Luca Toni (108) durch. Hitzfeld (264) siegte klar vor Felix Magath (131) vom VfL Wolfsburg. Mit 200 Stimmen gewann Nationalspielerin Birgit Prinz vom 1. FFC Frankfurt bereits zum achten Mal in Serie die Wahl zur Fußballerin des Jahres.

Hitzfeld vor Magath
Selten hat ein Klub bei der traditionellen Umfrage so dominiert wie der FC Bayern. Hinter Ribéry, dem beim FC Chelsea engagierten Ex-Münchner Ballack sowie Weltmeister und Liga-Torschützenkönig Toni schafften in Philipp Lahm, Oliver Kahn, Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger vier weitere Bayern den Sprung in die Top 10. «Das ist ein einzigartiges Ergebnis und zeigt einmal mehr die Popularität und Qualität unserer Mannschaft», sagte Klubchef Karl-Heinz Rummenigge, «wir sind glücklich und stolz, dass Franck mit überwältigender Mehrheit gewählt worden ist. Sein Sieg ist absolut verdient.»

Ottmar Hitzfeld, der im Februar 2007 Felix Magath in München abgelöst und den Renommierclub in der vorigen Saison zum Double geführt hatte, vervollständigt den Triumph der Bayern. Der 59- Jährige, der erstmals die Trainerwahl gewann, wird in den kommenden zwei Jahren die Schweizer Nationalmannschaft trainieren. (dpa)