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25 Tage bis zum Bundesliga-Start: 

Podolski und Altintop treffen bei ihrem Saison-Debüt

21. Jul 2008 11:58, ergänzt 17:15
Spaßvögel: Lukas Podolski (l.) und Willy Sagnol
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Gute Laune und Zuversicht prägen das Bild des FC Bayern nach drei Wochen unter Runderneuerer Jürgen Klinsmann. Bei den Testspielsiegen am Wochenende waren die Sorge um Franck Ribéry und das Theater um Lukas Podolski zumindest außen vor.


Uli Hoeneß ist sehr angetan von Jürgen Klinsmanns Start beim FC Bayern München und glaubt auch ohne den verletzten Top-Star Franck Ribéry an einen erfolgreichen Saisonauftakt. «Bislang läuft es total reibungslos», bilanzierte der Manager des Rekordmeisters nach den ersten drei Arbeitswochen von Klinsmann in München: «Wir sind sehr zufrieden.»

Beim 11:1-Testspielsieg am Sonntag in Amberg gegen den Fanclub Nabburg schickte Klinsmann überraschend die EM-Teilnehmer Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Hamit Altintop nach der Pause aufs Spielfeld. Podolski, der kurz vor Schluss den letzten Treffer erzielte, und Altintop zählten vor 14.000 Zuschauern auf Anhieb zu den Torschützen - Schweinsteiger dagegen scheiterte mit einem im Stil von Ribéry frech in die Tormitte gelupften Elfmeter am gegnerischen Torwart. Erfolgreichster Schütze war Toni Kroos mit drei Treffern.

Acht Tore im «Gerd-Müller-Stadion»

Am Samstag hatte der Meister ohne etliche Stars wie Weltmeister Luca Toni oder Nationalstürmer Miroslav Klose in der Heimstadt von Gerd Müller gegen den TuS Nördlingen 8:0 gewonnen. Im «Gerd-Müller-Stadion» war Deniz Yilmaz mit drei Treffern erfolgreichster Schütze. Vier Wochen vor dem Bundesligastart Mitte August ist Hoeneß guter Dinge, dass auch der Ausfall von Ribéry kein «großes Handicap» sein wird: «Wir haben genug Spieler, seinen Ausfall zu kompensieren.»

Hoeneß rechnet damit, dass der französische Nationalspieler nach seinem bei der EM erlittenen Riss des Syndesmose-Bandes oberhalb des linken Sprunggelenks spätestens zum Start der Champions League Mitte September wieder topfit ist. «Ich schätze, dass er in sechs Wochen spielen kann», berichtete der Manager, der am Rande des Sommer-Lehrgangs der Bundesliga-Schiedsrichter in Kamen-Kaiserau erneut bekräftigte, dass die Transfer-Aktivitäten des Rekordmeisters abgeschlossen seien: «Wir machen nichts mehr.»

Showtraining am Dienstag

Nach der Rückkehr der EM-Teilnehmer kann Klinsmann nun beginnen, den neuen FC Bayern zu schaffen. «Wir wollen alle Gegner aufmischen», bemerkte Nationalstürmer Miroslav Klose, der allerdings vor zu großen Champions-League-Erwartungen warnte: «Sie schon diese Saison zu gewinnen, ist übertrieben.» Im Gegensatz zu Hoeneß bewertet Klose den Ausfall von Ribéry kritischer: «Das ist schon bitter. Franck hat gezeigt, dass man ihn nicht ersetzen kann.»

Am Dienstag (15.30 Uhr) will Klinsmann bei der Saisoneröffnung in der Allianz Arena mit einem öffentlichen Show-Training um die Gunst der Anhänger werben. «Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Fans kommen und uns beim Training zusehen», bemerkte Klinsmann: «Gemeinsam wollen wir in der neuen Saison vieles erreichen.» Einen Tag später gastiert der Meister und Pokalsieger am Mittwochabend zum inoffiziellen Supercup-Spiel beim Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund. «Das ist das erste Spiel, bei dem wir einigermaßen komplett sind. Insofern nehmen wir es sehr ernst», kündigte Hoeneß an. (dpa)

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