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Trainingsauftakt in Stuttgart: 

VfB-Trainer Veh fordert weitere Neuzugänge

28. Jun 2008 17:40
VfB-Trainer Armin Veh
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Die Saisonvorbereitung ist noch nicht richtig angelaufen, schon fordert VfB-Trainer Veh weitere Verstärkungen für die kommende Spielzeit. Der UI-Cup soll für die Schwaben zudem nur ein Test mit Wettkampf- Charakter sein.

Noch hatten nicht alle Spieler beim Trainingsauftakt des VfB Stuttgart den Rasen betreten, da forderte Coach Armin Veh bereits weitere Neuverpflichtungen. «Wir müssen natürlich noch etwas tun», sagte der Trainer des Fußball- Bundesligisten am Samstag. Ein weiterer Innenverteidiger steht auf Vehs Wunschliste ganz oben. Zudem werde noch ein vielseitiger Mittelfeldspieler benötigt. Dagegen erklärte der 47-Jährige das Wechsel-Theater um Nationalstürmer Mario Gomez für beendet. «Das war für mich nie ein Thema. Der bleibt bei uns», sagte Veh.

Wie alle anderen Europameisterschafts- Teilnehmer fehlte auch der angeblich heftig umworbene Gomez beim Trainingsstart der Schwaben. Der Angreifer tritt ebenso erst am 21. Juli seinen Dienst an wie seine Nationalelf-Kollegen Thomas Hitzlsperger und Neuzugang Jens Lehmann. Der 38 Jahre alte Torwart war beim FC Arsenal ausgemustert worden und will beim VfB für mindestens ein Jahr seine Karriere fortsetzen.

Ebenfalls verspätet werden die EM-Fahrer Ludovic Magnin (Schweiz), Ciprian Marica (Rumänien) und Fernando Meira (Portugal) das Training aufnehmen. Zudem durften die Nationalspieler Arthur Boka (Elfenbeinküste) und Ricardo Osorio (Mexiko) ihren Urlaub um eine Woche verlängern.

So konnte Veh am Samstag nur einen Rumpfkader zum Laktattest und zur anschließenden Abreise ins erste Trainingslager nach Donaueschingen begrüßen. Immerhin waren die Neuzugänge Jan Simak (zuletzt Carl Zeiss Jena) und Martin Lanig (SpVgg Greuther Fürth) an Bord. «Man muss halt improvisieren», sagte der Trainer auch mit Blick auf die nur dreiwöchige Vorbereitungszeit auf den UI-Cup. Dort will sich der Bundesliga-Sechste der Vorsaison durch die Hintertür doch noch für das europäische Geschäft qualifizieren, wird aber nur ein dezimiertes Team aufbieten können. «Die einen sind noch gar nicht da, die anderen kannst du nicht gleich reinhetzen», erklärte Veh.

UI-Cup als Wettkampf-Test

Ohnehin sieht der Coach den UI-Cup eher als Test mit Wettkampf- Charakter. «Die Priorität ist die Bundesliga», nannte er seine Marschroute für die Vorbereitung. Zunächst aber gibt es noch so manche Personalie zu klären. So würde der VfB Spieler wie Marica, Alexander Farnerud oder den vom VfL Wolfsburg zurückgekehrten Danijel Ljuboja wohl gern ziehen lassen. Auch Kapitän Fernando Meira kokettiert wieder einmal mit einem Wechsel. Als Neuzugänge wurden zuletzt der Nürnberger Robert Vittek und sogar der Berliner Arne Friedrich gehandelt. «Eine Zielsetzung kann ich erst sagen, wenn ich weiß, wer alles da ist und wer weg geht», sagte Veh. (Christian Hollmann, dpa)

 
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