10. Mai 2008 17:40
Schalke 04 darf auch nach dem 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga vom direkten Einzug in die Champions League träumen. Gegen ersatzgeschwächte Frankfurter tat sich die Mannschaft allerdings lange Zeit schwer.
Die seit vier Spielen sieglosen Hessen mussten mit dem letzten Aufgebot antreten. Trainer Friedhelm Funkel fehlten gleich acht Spieler, darunter auch Aaron Galindo und Christoph Spycher. Dafür rückten Marco Russ und Benjamin Köhler in die Abwehr. Schalke trat mit derselben Mannschaft an, die zuletzt beim VfL Bochum mit 3:0 gewonnen hatte.Die erste Möglichkeit hatte Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis nach einer viertel Stunde, doch sein Schuss strich am Tor vorbei. Danach bemühte sich der Gastgeber, den Druck auf die kompaktstehende Elf aus Frankfurt zu erhöhen und kam zu eigenen Chancen. In der 28. Minute hatten die Schalke-Fans den Torschrei schon auf den Lippen, doch Mehdi Mahdavicia klärte per Kopf für den geschlagenen Torhüter Markus Pröll auf der Linie. Der Schlussmann war zuvor weit aus dem Kasten geeilt, um gegen Jermaine Jones zu retten. Allerdings bediente Pröll dabei Gerald Asamoah, der mit einem Distanzschuss aus gut 30 Metern auf das verwaiste Tor beinahe Erfolg gehabt hätte. Acht Minuten später scheiterte Asamoah nach einer Vorlage von Ivan Rakitic am gut reagierenden Pröll.
Im zweiten Durchgang kamen bei Schalke Albert Streit und Vicente Sanchez für Asamoah und Halil Altintop. Doch zunächst zeigten die Wechsel wenig Wirkung. Das Spiel plätscherte ohne besondere Höhepunkt eine viertel Stunde dahin. Erst mit dem wuchtigen Kopfballtreffer von Krstajic aus acht Metern nach einer Ecke von Rakitic kam wieder Leben in die Arena. Frankfurt verstärke nun die eigenen Angriffsbemühungen, ohne jedoch die von Marcelo Bordon erneut gut organisierte Schalker Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. (dpa)