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Zehn Tage Pause : 

Klose muss unters Messer

02. Mai 2008 12:43
Schmerzhaft: Miroslav Klose in St. Petersburg
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Für das Uefa-Pokal-Halbfinale biss Miroslav Klose noch einmal auf die Zähne, jetzt muss seine gebrochene Nase operiert werden. Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld sorgt sich derweil um die Motivation der Mannschaft.

Nach dem Ausscheiden im Halbfinale des Uefa-Pokals unterzieht sich Fußball-Nationalspieler Miroslav Klose der notwendigen Operation seines Trümmerbruchs am Nasenbein. Der Eingriff beim Stürmer des FC Bayern München wird an diesem Samstag in München vorgenommen, die Bundesliga-Saison ist für ihn vermutlich aber noch nicht zu Ende. «Nach zehn Tagen kann man ihn spielen lassen», sagte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt im russischen St. Petersburg. Möglicherweise könnte Klose, der sich die Verletzung vor einer Woche beim Hinspiel gegen St. Petersburg zugezogen hatte, also am 17. Mai im letzten Saisonspiel zu Hause gegen Hertha BSC wieder zum Einsatz kommen.

Nach der Demontage beim 0:4 im Uefa-Cup hat Trainer Ottmar Hitzfeld Sorge, dass sich seine Mannschaft hängenlassen könnte. «Jetzt befürchte ich, dass die Luft raus ist. Wir müssen sehen, dass wir die Saison anständig zu Ende bringen», nahm der 59-Jährige kurz vor dem Abflug am Freitag sein Team in die Pflicht. «Wichtig ist, dass die Mannschaft eine Trotzreaktion zeigt.»

«Jetzt befürchte ich, dass die Luft raus ist»

Den 21. deutschen Meistertitel haben die Bayern praktisch sicher. Die Schale ist den Münchnern bereits an diesem Wochenende nicht mehr zu nehmen, wenn sie am Sonntag mindestens einen Punkt beim VfL Wolfsburg holen. Allerdings kann der FC Bayern auch schon am Samstag als Zuschauer Meister werden. Sollten Bremen und Schalke nicht gewinnen, können sie den Rivalen aus dem Süden nicht mehr einholen. «Wir wollen so schnell wie möglich mathematisch Meister werden. Wenn man fest steht als Meister, gibt es auch Grund zu feiern», sagte der Coach. «Das Double ist immer etwas Besonderes.»

Innenverteidiger Martin Demichelis kehrte leicht angeschlagen aus Russland zurück, doch sein Einsatz soll nicht gefährdet sein. Schwerer als die körperlichen Blessuren waren ohnehin die seelischen. «Wir können am Wochenende Meister werden, aber daran denkt man jetzt nicht», meinte Philipp Lahm. (dpa)

 
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