Doch das war zu wenig, um das Überraschungsteam aus New Orleans zu besiegen. Zwar bäumte sich Dallas im Schlussviertel noch einmal gegen das drohende Aus auf und kam nach einem 17-Punkte-Rückstand kurz vor Schluss beim Stand von 94:97 noch einmal auf drei Punkte heran. Doch dann schnappte sich Hornets-Superstar Chris Paul, dem mit 24 Punkten, 15 Assists und 11 Rebounds das erste «Triple Double» seiner noch jungen Playoff-Karriere gelang, den Rebound und passte zu Peja Stojakovic. Der Serbe traf anschließend zwei Freiwürfe und sorgte für die Entscheidung.«Wir haben einfach über die gesamte Serie nicht gut genug gespielt», urteilte Nowitzki. Wann er die neuerliche Enttäuschung verdaut und bereit für die Olympia-Qualifikation mit der deutschen Nationalmannschaft im Juli sein wird, steht noch in den Sternen. In New Orleans herrschte dagegen Euphorie. Zu Recht, wie Nowitzki fand. «New Orleans ist ein phänomenales Team und zwar schon die gesamte Saison über. Die Hornets haben alles, was man braucht, um eine gute Mannschaft zu sein», lobte Nowitzki, der in Paul seinen «wahrscheinlichen» Nachfolger als «MVP» sah.
Seit Dienstag hat New Orleans offiziell auf jeden Fall den besten Trainer. Byron Scott wurde vor der Partie von der NBA als «Coach of the Year» ausgezeichnet. Im Halbfinale treffen die Hornets auf Titelverteidiger San Antonio Spurs, der Spiel fünf gegen die Phoenix Suns 92:87 gewann und die Serie auch mit 4:1 für sich entschied. (dpa)