Die Berliner zeigten sich trotz großer Personalsorgen erholt vom blamablen 1:5 am Dienstag in Düsseldorf. Trainer Don Jackson war jedoch zu einigen Umstellungen gezwungen. Sven Felski fehlte wegen seiner Sperre, Mark Beaufait und der am Dienstag von einem Schuss getroffene Brandon Smith schauten ebenfalls zu. Dennoch standen die Eisbären in der Defensive wesentlich besser, allerdings hielten sich die Düsseldorfer aus Angst vor einem Gegentor auch etwas mehr zurück. Trotzdem waren die Rheinländer 30 Minuten lang etwas stärker. Die Berliner waren anfangs nur durch Konter gefährlich oder nach Strafzeiten. Davon profitierte schließlich Nationalspieler Busch, der DEG-Torhüter Jamie Storr im Powerplay im kurzen Eck überwand. Fünf Minuten später nutzte Mueller einen Fehler von Andy Hedlund mit einem Flachschuss aus. Jeff Panzer verpasste dazwischen nur um Zentimeter den Ausgleich. Im letzten Drittel verpasste erst Busch mit einem Pfostenschuss allein vor Storr noch das 3:0, danach machte Rankel es in Überzahl besser und traf ebenfalls hoch ins kurze Eck. Damit war die Partie gelaufen, obwohl die Gäste noch alles versuchten. (dpa)