11mm - 5. Internationales Fußballfilmfestival: 

netzeitung.deLeidenschaft auf der Leinwand

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Offizielles Veranstaltungsplakat (Foto: 11 mm<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Offizielles Veranstaltungsplakat
Foto: 11 mm
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Was verbindet Maradona mit der 5. Mannschaft des FC St. Pauli oder Mehmet Scholl und die Frauen-Nationalelf des Irans? «11 mm» zeigt große und kleine Helden, deren Bewunderer und die schönsten Geschichten, die bekanntlich der Fußball schreibt. 11 mm - 5. Internationales Fußballfilmfestival Wenn die «Hand Gottes» das 1:0 für Argentinien gegen England im Viertelfinale der WM 1986 erzielt hat, dann können die Organisatoren des 5. Internationalen Fußballfilmfestes erst einmal durchatmen. Auch der diesjährige Eröffnungsfilm «Maradona - La Mano de Dios» verzichtet nicht auf diese Szene. In Anwesenheit des Regisseurs Marco Risi ist die Filmbiografie erstmalig in Deutschland zu sehen. Mehr im Netz: » Offizielle Festivalseite » Das Kino Babylon » Die Veranstalter «Besonders stolz sind wir, dass es uns auch in diesem Jahr gelungen ist, wieder Produktionen aus insgesamt 12 verschiedenen Ländern und diverse Deutschland-Premieren nach Berlin zu holen», so die Veranstalter vom Berliner Verein für Fußballkultur «Brot & Spiele e.V.». Vom 4. bis 7. April werden im Kino Babylon in Berlin Mitte alle Facetten der beliebtesten Sportart der Welt in über 40 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen beleuchtet, und das zu wirklich fairen Preisen (6,50 Euro pro Film). Glamour und Gewalt Den Besucher erwarten Filme von der glamourösen Seite des Soccer wie in Once In A Lifetime - eine wunderbare Geschichte über Cosmos New York, dem Verein von Franz Beckenbauer, Pele & Co. - bis hin zu Streifen die sich in den tiefsten Niederungen des Fußballs bewegen. «Fünfte Herren» zeigt puren Amateurfußball, ungeschönte Auftritte aus der Hamburger Leistungsklasse B. Man kann sich von Fußballmärchen ( «321:Juan Carlos Plata» - vom Aushilfsarbeiter zum Fußballhelden in Guatemala) verzaubern lassen oder das tragische Schicksal eines brasilianischen Talents in «Streets of Rio» verfolgen. Ob Geschichten über notorische Außenseiter wie den FC St. Pauli oder wirkliche wie die Nationalelf Lichtensteins, die emotionale Welt der Fans, Frauenfußball oder die Spielverderber (Schiedsrichter), wie im gleichnamigen Film mit dem Darsteller und FIFA-Referee Herbert Fandel; die Festival-Beiträge bieten faszinierende Einblicke in die Welt des runden Leders. Einen absoluten Höhepunkt stellt das Kurzfilmfestival 11mm shortkicks am Abschlusstag dar. Wie die Eröffnungsveranstaltung ist auch dieser Abend schon recht gut gebucht. Mehr im Netz: » Harun Farocki: "Deep Play" Neben den teilweise preisgekrönten Produktionen lässt sich auch die Liste der Gäste gut anschauen, auf der neben vielen Regisseuren auch Trainer und ehemalige Nationalspieler stehen. Ganz besonders freuen sich die Veranstalter auf Harun Farocki und seine WM 2006-Istallation «Deep Play» , ein kunstvolles Nebeneinander von Eindrücken des Berliner Finalspiels auf zwölf Monitoren gleichzeitig. Abgesehen von der letztjährigen Documenta ist auch dies eine Deutschland-Premiere. (nz) Hier noch einmal in zehn Sekunden, was seit knapp 22 Jahren das meist diskutierte Tor der Fußball-Welt ist. «Die Hand Gottes» und ein bisschen Maradona trafen am 22.06.1986 zum 1:0 gegen England.

11 mm - 5. Internationales Fußballfilmfestival
Wenn die «Hand Gottes» das 1:0 für Argentinien gegen England im Viertelfinale der WM 1986 erzielt hat, dann können die Organisatoren des 5. Internationalen Fußballfilmfestes erst einmal durchatmen. Auch der diesjährige Eröffnungsfilm «Maradona – La Mano de Dios» verzichtet nicht auf diese Szene. In Anwesenheit des Regisseurs Marco Risi ist die Filmbiografie erstmalig in Deutschland zu sehen.

«Besonders stolz sind wir, dass es uns auch in diesem Jahr gelungen ist, wieder Produktionen aus insgesamt 12 verschiedenen Ländern und diverse Deutschland-Premieren nach Berlin zu holen», so die Veranstalter vom Berliner Verein für Fußballkultur «Brot & Spiele e.V.». Vom 4. bis 7. April werden im Kino Babylon in Berlin Mitte alle Facetten der beliebtesten Sportart der Welt in über 40 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen beleuchtet, und das zu wirklich fairen Preisen (6,50 Euro pro Film).

Glamour und Gewalt
Den Besucher erwarten Filme von der glamourösen Seite des Soccer wie in Once In A Lifetime - eine wunderbare Geschichte über Cosmos New York, dem Verein von Franz Beckenbauer, Pele & Co. – bis hin zu Streifen die sich in den tiefsten Niederungen des Fußballs bewegen. «Fünfte Herren» zeigt puren Amateurfußball, ungeschönte Auftritte aus der Hamburger Leistungsklasse B. Man kann sich von Fußballmärchen («321:Juan Carlos Plata» - vom Aushilfsarbeiter zum Fußballhelden in Guatemala) verzaubern lassen oder das tragische Schicksal eines brasilianischen Talents in «Streets of Rio» verfolgen.

Ob Geschichten über notorische Außenseiter wie den FC St. Pauli oder wirkliche wie die Nationalelf Lichtensteins, die emotionale Welt der Fans, Frauenfußball oder die Spielverderber (Schiedsrichter), wie im gleichnamigen Film mit dem Darsteller und FIFA-Referee Herbert Fandel; die Festival-Beiträge bieten faszinierende Einblicke in die Welt des runden Leders. Einen absoluten Höhepunkt stellt das Kurzfilmfestival 11mm shortkicks am Abschlusstag dar. Wie die Eröffnungsveranstaltung ist auch dieser Abend schon recht gut gebucht.

Neben den teilweise preisgekrönten Produktionen lässt sich auch die Liste der Gäste gut anschauen, auf der neben vielen Regisseuren auch Trainer und ehemalige Nationalspieler stehen. Ganz besonders freuen sich die Veranstalter auf Harun Farocki und seine WM 2006-Istallation «Deep Play», ein kunstvolles Nebeneinander von Eindrücken des Berliner Finalspiels auf zwölf Monitoren gleichzeitig. Abgesehen von der letztjährigen Documenta ist auch dies eine Deutschland-Premiere. (nz)

Hier noch einmal in zehn Sekunden, was seit knapp 22 Jahren das meist diskutierte Tor der Fußball-Welt ist. «Die Hand Gottes» und ein bisschen Maradona trafen am 22.06.1986 zum 1:0 gegen England.