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Skandal um Fia-Präsidenten: 

Sex-Video für Formel-1-Firmen «abstoßend»

03. Apr 2008 12:26
Die Tragweite des Clips, der Fia-Chef Mosley bei Rollenspielen mit Prostituierten zeigen soll, gehe über den Motorsport hinaus, meinen BMW und Mercedes. Sie erwarten eine Reaktion des Weltverbands.

Die deutschen Formel-1-Automobilhersteller BMW und Mercedes haben den Inhalt des Skandal-Videos verurteilt, das den Fia-Präsidenten Max Mosley angeblich bei Rollenspielen mit Prostituierten zeigt. Sie fordern Konsequenzen vom Internationalen Automobilverband Fia.

«Die Inhalte der Veröffentlichungen sind abstoßend. Wir distanzieren uns als Unternehmen ausdrücklich davon», hieß es am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung. Der Vorgang betreffe Mosley in Person und als Fia-Chef. «Die Tragweite geht damit über den Motorsport hinaus. Wir erwarten eine Reaktion der relevanten Fia-Gremien.»

Mosley, der nicht wie ursprünglich geplant zum Großen Preis von Bahrain an diesem Wochenende an den Persischen Golf reisen wird, bekräftigte allerdings bereits, nicht von seinem Amt zurücktreten zu wollen. In einem Brief an die wichtigen Gremien der Fia hatte er von Sympathiebekundungen und Unterstützung seitens der Funktionäre gesprochen.

Er werde dem Rat folgen und sein Amt weiter ausüben, so Mosley, der zudem eine Verschwörung gegen seine Person wittert. In dem Schreiben wies er eine Nazi-Verbindung, von der die Boulevard- Zeitung «News of the World» am Sonntag berichtet hatte, bei den sexuellen Handlungen von sich: «Das ist völlig falsch.» (dpa)

 
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