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Nationalelf-Comeback geplatzt: 

Huth fällt gegen die Schweiz aus

24. Mrz 2008 10:25, ergänzt 13:52
Robert Huth
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Fußball-Profi Roberth Huth hat einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um ein EM-Ticket hinnehmen müssen. Beim letzten Länderspiel vor der Nominierung des 23- köpfigen EM-Kaders muss der Berliner verletzt zuschauen.

Das geplante Comeback von Abwehrspieler Robert Huth in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist geplatzt. Der 23 Jahre alte Profi des FC Middlesbrough fällt für das Länderspiel am kommenden Mittwoch in Basel gegen die Schweiz wegen einer Entzündung der Gelenkkapsel am linken Fuß aus. Das teilte der Deutsche Fußball- Bund (DFB) am Ostermontag nach einer eingehenden Untersuchung des Innenverteidigers im Mannschaftsquartier in Basel mit. Huth, der von Bundestrainer Joachim Löw erstmals seit der Weltmeisterschaft 2006 wieder für ein Länderspiel nominiert worden war, wird nach DFB- Angaben umgehend nach England zurückkehren.

Erneute Verletzung

Für Huth bedeutet die erneute Verletzung einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um das erhoffte EM-Ticket. Denn die Partie gegen die Schweiz ist das letzte Länderspiel vor der Nominierung des 23- köpfigen EM-Kaders durch Löw am 16. Mai. Huth hatte für Deutschland sein 17. und bislang letztes Länderspiel in der WM-Vorrunde im Juni 2006 beim 3:0 gegen Ecuador bestritten. Danach wurde er durch eine langwierige Sprunggelenks-Verletzung und eine Stressfraktur am linken Fuß immer wieder zurückgeworfen. Wegen einer Fußverletzung von Abwehrchef Christoph Metzelder wollte Löw dem 23-jährigen Huth gegen die Schweizer eine neue Bewährungschance geben.

Nach dem Ausfall von Huth wird sich Löw bei der personellen Besetzung der zweiten Innenverteidiger-Position für das Fußball-Länderspiel gegen die Schweiz zwischen dem Berliner Arne Friedrich und dem Schalker Heiko Westermann entscheiden. «Einer von beiden wird neben Per Mertesacker beginnen», erklärte Löw am Montag in Basel.

Der Bundestrainer verspricht sich vom letzten Testspiel vor der Nominierung seines 23-köpfigen EM-Kaders «einige Erkenntnisse». Den EM-Mitgastgeber Schweiz zählt er zum Favoritenkreis auf den EM-Titel. «Ich erwarte ein unglaublich intensives Spiel», sagte Löw. (dpa)

 
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