Für seine Rolle als Bankdrücker sieht sich Matthäus gerüstet. «Ich war früher ein aufmerksamer Schüler», sagte der 46-Jährige. «Kein super Schüler, aber ich habe meine Sachen immer erledigt.» Er wolle sich in den kommenden Monaten nur auf seine Ausbildung konzentrieren, ein neues Traineramt komme erst mit der neuen Saison in Frage. DFB- Chefausbilder und Kursleiter Erich Rutemöller hält den erfolgreichen Abschluss seines Schülers für sicher. «Ich gehe davon aus, dass er am Ende das Zeugnis in Händen hält.» Sein Zögling dürfe die Belastung aber nicht unterschätzen. «Ich will ihm keine Angst machen. Aber er ist auch abends gefordert, die Inhalte nachzuarbeiten.» Werktags steht für Matthäus Unterricht an der Sportschule in Oberhaching und an der Sporthochschule Köln auf dem Stundenplan, die Wochenenden hat er frei. Dass der ehemalige Weltfußballer eines Tages seine Trainerlaufbahn in Deutschland fortsetzt, steht für Uli Hoeneß fest. «Ich bin überzeugt, dass er irgendwann in der Bundesliga auftauchen wird», sagte der Manager von Bayern München im DSF über seinen ehemaligen Spieler. «Dafür wünsche ich ihm alles Gute.» (dpa)