Obwohl die Cheftrainerin vor der Partie einen verschärften Konkurrenzkampf angekündigt hatte, setzte sie mit ihrer Startelf ein Signal, dass die erfolgreichen WM-Akteurinnen beim Rennen um die 18 Olympia-Tickets einen kleinen Bonus genießen. Aus der Elf, die am 30. September 2007 in Shanghai beim 2:0-Sieg gegen Brasilien im WM-Finale begonnen hatte, fehlten nur die verletzten Linda Bresonik (Knie-OP) und Kerstin Garefrekes (Syndesmoseriss). Ihre Positionen übernahmen Babett Peter auf der linken Abwehrseite und Petra Wimbersky im rechten Mittelfeld.Im Tor stand die seit nunmehr seit 882 Minuten unbezwungene Nadine Angerer, die mit ihren Leistungen in der jüngsten Vergangenheit großen Anteil daran hat, das die Weltmeisterinnen nun 15 Spiele in Folge nicht verloren haben. Dennoch muss sich die nach Schweden gewechselte Keeperin dem Kampf ums deutsche Tor für Olympia stellen. «Wir haben zwei Weltklasse-Torhüterinnen. Auch Silke Rottenberg hat es verdient, sich in den nächsten Spielen zu zeigen», sagte Neid.