Fußball-Frauen : 

netzeitung.deDFB-Elf startet erfolgreich in das Olympia-Jahr

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Seriensieger: Die DFB-Auswahl der Frauen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Seriensieger: Die DFB-Auswahl der Frauen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid schlägt China und setzt damit eine beeindruckende Siegesserie fort. Die Weltmeisterinnen sind offenbar gut gerüstet für die anstehenden Titelkämpfe der Saison.

Mit prominenter Unterstützung auf der Tribüne hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Donnerstag zum Auftakt des Olympia-Jahres einen Erfolg verbucht. Die Fußball-Weltmeisterinnen bezwangen unter Beobachtung von Herren-Bundestrainer Jogi Löw in Freiburg China mit 2:0 (0:0). Die Tore beim kappen aber letztlich ungefährdeten Sieg der DFB-Auswahl erzielten Rekordnationalspielerin Birgit Prinz (80.) per Elfmeter und Petra Wimbersky (89.). Vor 18.346 Zuschauern im badenova-Stadion zeigte die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid gegen die Olympia-Gastgeberinnen eine engagierte Leistung.

«Ich bin mit beiden Halbzeiten sehr zufrieden. Anfangs mussten wir erstmal sehen, wo wir stehen. Da haben wir uns auf das Mittelfeld-Pressing beschränkt. In der zweiten Hälfte haben wir mehr Druck gemacht, und die Präzision im Passspiel wurde besser», bilanzierte Neid. Freiburgs Mittelfeldspielerin Melanie Behringer räumte nach der Partie vor heimischer Kulisse ein: «Uns fehlt noch Spielpraxis. Aber ich denke, schon beim Algarve-Cup nächste Woche wird es besser.»

Zweikampf im Tor
Obwohl die Cheftrainerin vor der Partie einen verschärften Konkurrenzkampf angekündigt hatte, setzte sie mit ihrer Startelf ein Signal, dass die erfolgreichen WM-Akteurinnen beim Rennen um die 18 Olympia-Tickets einen kleinen Bonus genießen. Aus der Elf, die am 30. September 2007 in Shanghai beim 2:0-Sieg gegen Brasilien im WM-Finale begonnen hatte, fehlten nur die verletzten Linda Bresonik (Knie-OP) und Kerstin Garefrekes (Syndesmoseriss). Ihre Positionen übernahmen Babett Peter auf der linken Abwehrseite und Petra Wimbersky im rechten Mittelfeld.

Im Tor stand die seit nunmehr seit 882 Minuten unbezwungene Nadine Angerer, die mit ihren Leistungen in der jüngsten Vergangenheit großen Anteil daran hat, das die Weltmeisterinnen nun 15 Spiele in Folge nicht verloren haben. Dennoch muss sich die nach Schweden gewechselte Keeperin dem Kampf ums deutsche Tor für Olympia stellen. «Wir haben zwei Weltklasse-Torhüterinnen. Auch Silke Rottenberg hat es verdient, sich in den nächsten Spielen zu zeigen», sagte Neid.