Ungelöst bleibt unterdessen nach wie vor die Frage der geplanten Bildung eines gemeinsamen Athletenteams für die Spiele. Seit dem vergangenen Jahr habe es seines Wissens keinen Fortschritt gegeben, sagte ein Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees (Nok) in Seoul. Das Thema war allerdings auch nicht Gegenstand des Treffens in Kaesong.Das nordkoreanische Nok hatte Südkorea im vergangenen April vorgeworfen, durch «irrationale Sturheit» eine gesamtkoreanische Mannschaft in Peking zu verhindern. Südkorea bestand bisher darauf, die Athleten auf der Basis der erbrachten Leistungen auszuwählen. Nordkorea sprach sich für eine gleiche Repräsentation aus. Beide Seiten hatten sich bereits im November 2005 prinzipiell darauf geeinigt, zum ersten Mal seit der Teilung der koreanischen Halbinsel vor mehr als einem halben Jahrhundert mit einem Team bei Olympischen Spielen anzutreten. (dpa)