Für die deutsche Auswahl war eine Viertelfinal-Überraschung in San Diego bei der Fortsetzung am Montag nicht in Reichweite. «Die Niederlage ist keine Überraschung. Dass wir die Partie lange ausgeglichen gestalten konnten, ist ein Achtungserfolg. Wir haben uns hier gut verkauft», sagte Rittner. Allerdings erlebte Julia Görges beim 1:6, 2:6 gegen die erholte Lindsay Davenport ein nur 45-minütiges Debüt. Nach dem knappen 4:6, 5:7 von Sabine Lisicki gegen Ashley Harkleroad war beim Stand von 1:3 alles entschieden. Im abschließenden Doppel waren Anna-Lena Grönefeld und Tatjana Malek beim 2:6, 0:6 gegen die Routiniers Davenport und Lisa Raymond ebenfalls chancenlos. Obwohl Lisicki ihre Gala gegen Davenport nicht wiederholen konnte und den möglichen Satzausgleich verpasste, erhielt die 18-jährige Berlinerin ein großes Lob. «Alles in allem hat sich Sabine bei ihrem Fed-Cup-Debüt sehr gut präsentiert», meinte Rittner.
Matchwinnerin für die USA war Fed-Cup-Neuling Harkleroad mit ihren Einzelsiegen gegen Malek und Lisicki. Die 22-Jährige gestand: «Am Ende war mein Arm zentnerschwer.» Gegen Russland ist sie Ende April wohl trotzdem nicht dabei. Kapitän Zina Garrison will zumindest eine der Williams-Schwestern zur Teilnahme überreden. (dpa)