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Hansa Rostock wieder in Dubai

09. Jan 2008 13:55
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Eine Reise zum Testspiel in den Iran wurde den Ostseestädtern während ihres Trainingslagers zum Verhängnis. Nach Schnee-Chaos und Flughafen-Aufenthalt soll nun wieder der Ball rollen.

Wenn einer eine Reise macht.... Um Mitternacht Ortszeit landete das Team des FC Hansa Rostock nach der Chaosreise in den Iran wieder im Trainingslager in Dubai. Müde und kaputt schlichen die Spieler durch ihre Luxus-Herberge direkt in die Betten. Zehn Stunden später standen die Fußball-Profis von der Ostseeküste am Mittwoch wieder auf dem Trainingsgelände in den Vereinigten Arabischen Emiraten. «Den Trainingsausfall können wir kompensieren», sagte Trainer Frank Pagelsdorf.

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Bis zur Abreise am Sonntag soll die Mannschaft zwei Einheiten am Tag absolvieren. Es soll ein oder zwei Testspiele geben. «Der geplante freie Tag fällt weg», sagte der Fußball-Lehrer, der seinen Spielern am Mittwoch erst einmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf verordnete. Die Norddeutschen saßen nach einem Testspiel gegen die iranische Nationalmannschaft wegen starken Schneefalls und vereister Start- und Landebahnen drei Tage in der iranischen Hauptstadt Teheran fest.

«Es war eine wunderschöne Reise»

«Eigentlich muss man für solch eine teambildende Maßnahme etwas bezahlen. Wir haben sogar noch Geld dafür bekommen. Das war eine Extremsituation für die Mannschaft. Das hat sie zusammengeschweißt», betonte Pagelsdorf. Die Rostocker hatten unter anderem dem Testspiel gegen die Iraner zugestimmt, da sie durch die Einnahmen einen Teil der Kosten für das Trainingslager in Dubai finanzieren konnten.

Die Strapazen der vergangenen Tage sind jedoch nicht spurlos am ganzen Team vorbeigegangen. «Wir saßen acht Stunden auf einem Flughafen, auf dem es nicht all zu viel zu Essen gab. Dann haben wir neun Stunden in Teheran im Flugzeug gesessen. Da brach Panik aus und am Ende mussten wir wieder aussteigen», berichtete Pagelsdorf. Abwehrspieler Tim Sebastian meinte mit einem Grinsen: «Es war eine wunderschöne Reise. Wir sind alle wieder da.»

Dass die Hanseaten einen Flug nach Dubai bekamen, hatten sie vor allem der deutschen Botschaft in Teheran und dem Auswärtigen Amt in Deutschland zu verdanken. «Der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Walter Eschweiler beim Auswärtigen Amt hat sich sehr um uns gekümmert, und auch der iranische Verband hat alles getan, damit wir wieder nach Dubai kommen», sagte Pressesprecher Axel Schulz, der wie die Mannschaft am Mittwoch sichtlich die knapp 20 Grad in Dubai genoss. (dpa)

 
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