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Nowitzki, Sturm und Co. im Weihnachtsstress

23. Dez 2007 09:40, ergänzt 11:47
Marco Sturm
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In den vier großen US-Profiligen ruht der Spielbetrieb allein am 25. Dezember. So bleibt den deutschen Sportlern kaum Zeit für besinnliche Tage.

Weihnachts-Sport statt Besinnlichkeit: Dirk Nowitzki, Jochen Hecht, Marco Sturm oder Christoph Schubert - sie alle müssen wie ihre Kollegen in den US-Profiligen über die Feiertage ran. Die Basketball-Liga NBA pausiert nur am Heiligen Abend. Den Eishockey-Cracks der NHL wird lediglich am 24. und 25. Dezember eine Auszeit gegönnt. Und die NFL-Footballer der San Diego Chargers und der Denver Broncos treten am 24. Dezember im all wöchentlichen «Monday-Night-Game» gegeneinander an. Und für viele Fans wird Weihnachten dadurch erst richtig schön.

Ganz in Familie

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Zwei Tage vor der Bescherung spielt Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks noch gegen die Los Angeles Clippers, dann kann der deutsche NBA-Superstart wenigstens 48 Stunden durchatmen und Zeit mit seiner Familie verbringen. «Meine Eltern, meine Schwester, ihr Ehemann und ihr Baby kommen nach Dallas. Hier feiern wir seit Jahren Weihnachten. Sie bleiben für zwei Wochen und das ist natürlich eine gute Zeit, um die Familie mal ein bisschen zu sehen, zumal unser Spielplan in diesem Jahr ein, zwei freie Tage erlaubt», sagt Nowitzki.

Schon am 25. Dezember ist es für ihn mit der Besinnlichkeit vorbei - vormittags Training, abends Abflug nach Utah, wo die Mavericks tags darauf spielen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag muss auch NHL-Profi Christoph Schubert wieder aufs Eis. Der Münchner gastiert mit seinen Ottawa Senators bei Jochen Hechts Buffalo Sabres und spielt am 27. Dezember gegen die New York Islanders. Bei einem solch straffen Spielplan bleibt nur bedingt Zeit für Gans und Gemütlichkeit.

Gläschen Wein ist erlaubt

«Wir bekommen von den Trainern nichts vorgeschrieben. Jeder weiß, was Sache ist, wir am 26. und 27. Dezember wieder spielen und somit wieder voll im Stress stecken. Aber ein Gläschen Rotwein am Heiligen Abend ist auf jeden Fall drin», sagt Schubert. Er fährt am 23. Dezember nach dem Spiel bei den New York Rangers nach Binghamton/New York, um mit seiner amerikanischen Freundin Katie und deren Familie zu feiern.

Für Schubert werden es ebenso wie für Marco Sturm in Boston weiße Weihnachten. Denn im Nordosten der USA liegen seit mehr als einer Woche 30 Zentimeter Schnee. »Für mich ist Weihnachten was Besonderes und deshalb lasse ich es mir dann auch gut gehen», sagt Sturm, der von allen acht deutschen NHL-Profis die längste Pause hat. Mit seinen Boston Bruins spielt der 29-Jährige am 23. Dezember bei den Pittsburgh Penguins und trifft dann erst am 28. Dezember im Auswärtsspiel bei den Carolina Hurricanes auf seinen deutschen Nationalmannschaftskollegen Dennis Seidenberg. «Unser Dezember war sehr stressig, wir haben bislang elf Spiele gehabt, waren sehr viel unterwegs. Deshalb freue ich mich auf ein paar freie Tage mit der Familie», so Sturm. (Heiko Oldörp, dpa)

 
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