20. Dez 2007 11:49
Die kleine Schwächephase von Dirk Nowitzki ist offensichtlich kein Thema mehr. Beim Sieg seiner Dallas Mavericks gegen Phoenix war der Deutsche wieder einmal der entscheidende Mann auf dem Feld.
Lange sah es nach einem souveränen und ungefährdeten Sieg der «Mavs» aus. Schnell hatte sich Dallas abgesetzt, führte nach dem ersten Viertel mit 17 Punkten (37:20). Doch danach ließ die Konzentration der Texaner nach, so dass Phoenix im dritten Viertel bis zum 63:64 aufholen konnte. Dank Nowitzki und der nötigen Cleverness konnten sich die Hausherren am Ende behaupten. «Immer wenn es eng wurde, haben wir Ernst gemacht und wieder zugelegt», sagte Nowitzkis Teamgefährte Jerry Stackhouse. Phoenix gab in dem harten und hochklassigen Match nie auf. Als Steve Nash in der Schlusssekunde einen Dreier zum möglichen Ausgleich nahm, stockte den Fans im American Airlines Center der Atem. Doch der Ball des früheren Dallas-Spielers war zu kurz. «Ich hatte freie Sicht, konnte mich aber nicht mehr richtig positionieren», sagte Nash. Sein Trainer fand dennoch lobende Worte für die Moral des Teams. «Es war wild da draußen. Überall sind Körper herumgeflogen. Dallas war von Beginn an die aggressivere Mannschaft. Wir sind zurückgekommen, aber leider hat es nicht gereicht», sagte Mike D'Antoni.