Den Kielern, bei denen Christian Zeitz, Kim Andersson und Nikola Karabatic ihre Rückkehr auf das internationale Parkett feierten, merkte man das kraftraubende Bundesligaspiel gegen den HSV Hamburg (30:31) nur 48 Stunden zuvor deutlich an. Hammarby erwischte den besseren Start, begünstigt durch anfängliche Abstimmungsprobleme in der Kieler Abwehr. Die Schweden, die das Hinspiel in Kiel 28:37 verloren hatten, lagen nach 14 Minuten 12:8 in Führung, erst danach wachte der THW auf.Beim 30:28 (41.) führte Kiel erstmals mit zwei Treffern, konnte sich allerdings erst nach dem 35:31 (49.) entscheidend absetzen, auch weil die Gastgeber ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten. Schrecksekunde für Kiel dann aber vier Minuten vor dem Ende, als Nikola Karabatic und Christian Zeitz ohne gegnerische Einwirkung zusammenprallten und verletzt liegen blieben. Zeitz konnte weiterspielen, Karabatic musste vom Feld. (nz/dpa)