1997 verhinderte nur die überraschende Finalniederlage bei den French Open gegen die Kroatin Iva Majoli den Grand Slam, den Gewinn der vier größten Turniere in einem Kalenderjahr. Tennis- Geschichte schrieb auch die legendäre Finalniederlage gegen Steffi Graf zwei Jahre später in Paris, wo Hingis der ersehnte Triumph damit verwehrt blieb.2005 sorgte ein erster, verlorener Test gegen die Deutsche Marlene Weingärtner für Comeback-Gerüchte, beim Turnier im australischen Gold Coast kehrte Hingis zum Jahresbeginn 2006 endgültig zurück. An die ganz großen Erfolge konnte die sie jedoch nicht mehr anknüpfen. Gegen die Athletik und Schlaghärte der Weltspitze um die Belgierin Justine Henin, die amerikanischen Williams-Schwestern oder Russlands Phalanx um Maria Scharapowa reichten Spielwitz und gewiefte Taktik nicht mehr aus.
Für Schlagzeilen sorgte zuletzt auch die Beziehung zum tschechischen Tennis-Profi Radek Stepanek. Anfang des Jahres fiel auf, dass Hingis einen Verlobungsring trug, doch aus der erwarteten Hochzeit wurde nichts. Bereits bei den US Open waren die im slowakischen Kosice geborene Hingis und der frühere Top-Ten-Spieler wieder solo. (dpa)