Klose indes wollte es sich nach seiner Einwechslung für Toni (75.) und dem zwischenzeitlichen 1:2 durch den Gladbacher Marcel Ndjeng (70.) nicht nehmen lassen, selbst mit dem 3:1 (83.) für die Entscheidung zu sorgen und in puncto Torekonto gleichzuziehen. Als großer Nationalmannschaftsbruder hatte er zudem eine Aufmunterung für Podolski parat. «Wer Lukas kennt, weiß, dass seine Tore bald folgen werden», sagte der WM-Torschützenkönig. Wie Toni hat auch Klose eine herausragende Bilanz, die es für den Ex-Kölner fast unmöglich macht, einen Stammplatz zu bekommen. Einen Einsatz aller drei zusammen schloss Hitzfeld vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt aus.Zwar brauchte Klose für seine 12 Pflichtspieltreffer mit 12 Spielen eine Partie weniger als Toni, doch das Abschneiden des Weltmeisters ist durch die Anzahl seiner 1:0-Treffer einfach noch eindrucksvoller. Schon zum achten Mal gelang dem 30-Jährigen beim Pokal-Erfolg die wichtige Führung und er war als Mann des Abends natürlich der gefragte Mann; in seinem Rücken wollte sich dagegen Podolski aus der Arena stehlen. «Ich will arbeiten und kämpfen und hoffe auf weitere Einsätze und versuche meine Leistung zu bringen», betonte ein nicht wirklich glücklich wirkender Podolski.
Die Bayern hakten das 3:1 auf dem Weg zum angestrebten Titel als Pflichterfolg ab, die Gladbacher waren aber nicht wirklich traurig. «Bayern war das Highlight, aber Ziel ist der Aufstieg», sagte Marko Marin, der angesichts des übermächtigen Bayern-Personals nur staunen konnte. «Da geht der Toni raus und es kommt der Klose rein.» (dpa)