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Klose: Wer den Lukas kennt...

01. Nov 2007 14:38, ergänzt 15:22
Luca Toni passiert jubelnd Gladbachs Filip Daems.
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Auch im Pokalspiel gegen Mönchengladbach ging Lukas Podolski leer aus. Die Tore erzielten seine Sturmkollegen Toni und Klose. Hinterher gab es aufmunternde Worte für den früheren Kölner.

Bilderschau:
Lukas Podolski rannte und ackerte 90 Minuten, doch die Tore erzielten wieder einmal die anderen. Die gefeierten Tor-Garanten Luca Toni und Miroslav Klose schießen den FC Bayern weiter von Erfolg zu Erfolg. Beim 3:1 (0:0) im DFB-Pokal-Klassiker gegen Borussia Mönchengladbach erhöhten die beiden Sturmpartner ihr Torekonto auf je zwölf Treffer und führten den Rekord-Cup-Gewinner erwartungsgemäß ins Achtelfinale - Podolski muss dagegen auch nach dem zehnten Einsatz (7 Einwechslungen) auf sein erstes Saisontor warten.

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  • «Sicher ist es etwas deprimierend, wenn links und rechts Toni und Klose treffen. Aber wir gewinnen und verlieren zusammen», sagte Trainer Ottmar Hitzfeld und lobte am Donnerstag noch einmal ausdrücklich die zuletzt viel kritisierte Nachwuchskraft. «Er muss nicht frustriert sein. Er war ein Aktivposten in unserer Mannschaft.»

    Ein eigener Treffer blieb dem 22-Jährigen zwar verwehrt, doch er ließ beim Erfolg über den Zweitligisten zumindest wieder Talente des alten Lukas Podolski aufblitzen und glänzte als Vorbereiter. Beim 1:0 traf Toni (47. Minute) per Kopf nach Podolskis Flanke und auch beim 2:0 (57.) durch einen präzisen 18-Meter-Schuss des Italieners kam der Ball wieder vom Ex-Kölner zum Parade-Torjäger. «Ich bin froh, dass Luca Toni wieder spritziger wirkt. Und dass er ein Radarsystem im Kopf hat, das sieht man. Er steht immer am richtigen Ort, das zeichnet Torjäger aus», sagte Hitzfeld über Toni, der vor seinem zweiten Doppelpack bei einem Doppel-Schubser gegen Gegner und Schiri-Assistent am Rande eines Platzverweises wandelte. «Er muss sein südländisches Temperament etwas zügeln.»

    Aufmunterung für Podolski

    Klose indes wollte es sich nach seiner Einwechslung für Toni (75.) und dem zwischenzeitlichen 1:2 durch den Gladbacher Marcel Ndjeng (70.) nicht nehmen lassen, selbst mit dem 3:1 (83.) für die Entscheidung zu sorgen und in puncto Torekonto gleichzuziehen. Als großer Nationalmannschaftsbruder hatte er zudem eine Aufmunterung für Podolski parat. «Wer Lukas kennt, weiß, dass seine Tore bald folgen werden», sagte der WM-Torschützenkönig. Wie Toni hat auch Klose eine herausragende Bilanz, die es für den Ex-Kölner fast unmöglich macht, einen Stammplatz zu bekommen. Einen Einsatz aller drei zusammen schloss Hitzfeld vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Eintracht Frankfurt aus.

    Zwar brauchte Klose für seine 12 Pflichtspieltreffer mit 12 Spielen eine Partie weniger als Toni, doch das Abschneiden des Weltmeisters ist durch die Anzahl seiner 1:0-Treffer einfach noch eindrucksvoller. Schon zum achten Mal gelang dem 30-Jährigen beim Pokal-Erfolg die wichtige Führung und er war als Mann des Abends natürlich der gefragte Mann; in seinem Rücken wollte sich dagegen Podolski aus der Arena stehlen. «Ich will arbeiten und kämpfen und hoffe auf weitere Einsätze und versuche meine Leistung zu bringen», betonte ein nicht wirklich glücklich wirkender Podolski.

    Die Bayern hakten das 3:1 auf dem Weg zum angestrebten Titel als Pflichterfolg ab, die Gladbacher waren aber nicht wirklich traurig. «Bayern war das Highlight, aber Ziel ist der Aufstieg», sagte Marko Marin, der angesichts des übermächtigen Bayern-Personals nur staunen konnte. «Da geht der Toni raus und es kommt der Klose rein.» (dpa)



     
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