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Acht Spiele mit Pokalcharakter

30. Okt 2007 14:52
Der DFB-Pokal Foto: dpa
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Zum Auftakt der zweiten Runde des DFB-Pokals trifft Schalke 04 auf Hannover 96, in Karlsruhe wird der VfL Wolfsburg erwartet. Doch nicht nur die internen Bundesliga-Duelle versprechen Spannung und Brisanz.

Reizvolle Duelle bietet die zweite Runde des DFB-Pokals: Für zwei Erstligisten ist in den ersten acht Spielen der Einzug in die Runde der besten 16 programmiert. Schalke 04 steht dabei gegen Hannover 96 unter Druck. «Wir müssen möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückkommen», stellte Manager Andreas Müller nach vier Pflichtspielen ohne Sieg fest. In Frage steht bei den Gelsenkirchenern der Einsatz der angeschlagenen Angreifer Kevin Kuranyi und Peter Lövenkrands.

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  • Völlig konträr ist die Lage bei den Niedersachsen, die fünf Mal nicht verloren haben. «Wir verstehen uns alle sehr gut - und dass wir Fußballspielen können, sieht man ja», nannte Mittelfeldmann Sergio Pinto das offene Erfolgsgeheimnis des Pokalsiegers von 1992. Mit Michael Tarnat und Christian Schulz sind aber auch bei den Niedersachsen zwei Stammkräfte angeschlagen.

    Noch augenfälliger sind die Positiv-Bilanzen von Aufsteiger Karlsruher SC und des VfL Wolfsburg, die sich im zweiten Erstligisten-Duell gegenüber stehen: Die Badener sind zuletzt fünf Mal unbesiegt geblieben, der VfL gar sechs Mal. «Der KSC zählt zu den besten Teams der Saison», lobte VfL-Coach Felix Magath die Badener, die 1955 und 1956 Pokalsieger waren. Doch der KSC hat ein Handicap: Torhüter Markus Miller zog sich beim 0:0 in Rostock einen Kreuzbandriss zu. Für ihn wird Ersatzmann Jean-Francois Kornetzky im Tor des Aufsteigers stehen.

    Auf die anderen Vertreter der höchsten deutschen Fußballklasse warten allerdings kaum leichtere Aufgaben. Der VfL Bochum muss bei Bundesliga-Absteiger Alemannia Aachen antreten, Hertha BSC wird beim Regionalligisten Wuppertaler SV erwartet. Lediglich Hansa Rostock kann vor eigenem Publikum auflaufen, erwartet aber mit den Offenbacher Kickers ebenfalls keinen namenlosen Gegner.

    Mit den Partien Hoffenheim gegen Greuther Fürth und 1860 München gegen Mainz 05 stehen zudem zwei direkte Zweitligaduelle auf dem Programm. Vervollständigt wird der erste Teil der zweiten Hauptrunde mit dem Nordduell Werder Bremen II gegen den FC St. Pauli. Beim Drittligisten von der Weser steht dabei das Comeback von Ivan Klasnic im Blickpunkt. Nach seiner Nierentransplantation will der Angreifer ausgerechnet gegen seinen alten Klub wieder auf sich aufmerksam machen. (nz/dpa)

     
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