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Kehrtwende im Fall von Radprofi Mayo

23. Okt 2007 12:49
Iban Mayo
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Der Dopingverdacht gegen den spanischen Radprofi bei der Tour ist für den Weltverband UCI noch nicht ausgeräumt. Der spanische Radsportverband hatte indes mitgeteilt, dass die B-Probe einen negativen Befund ergeben habe.

Der Dopingverdacht gegen den spanischen Radprofi Iban Mayo bei der diesjährigen Tour de France ist für den Weltverband UCI noch nicht ausgeräumt. «Der Fall ist für uns nicht abgeschlossen. Die B-Probe ist noch nicht komplett analysiert», sagte die Anti- Doping-Beauftrage der UCI, Anne Gripper, am Dienstag auf dem Anti- Doping-Gipfel des Radsports in Paris. Gripper wies Meldungen einer fehlerhaften Analyse im Fall von Mayo zurück. Am Vortag hatte der spanische Radsportverband RFEC mitgeteilt, dass die B-Probe einen negativen Befund ergeben und das Verfahren gegen den 29-Jährigen eingestellt worden sei.

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  • Gerdemann verliert bei Rasmussen-Sieg Gelb 15. Jul 2007 17:58
  • Mayo hatte die Tour als 16. der Gesamtwertung beendet. Nach der Rundfahrt war bekannt geworden, dass der Spanier an einem Ruhetag in einer ersten Probe im Labor Chatenay-Malabry positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden sei. Damit drohte Mayo eine zweijährige Sperre. Sein Team Saunier Duval suspendierte ihn mit sofortiger Wirkung. Mayo beteuerte jedoch seine Unschuld. «Es ist unmöglich, es ist unmöglich», sagte er und verlangte eine Gegenprobe. Die wurde im belgischen Gent untersucht.

    «Die Analyse der B-Probe in Gent hat ein nicht-negatives Ergebnis erbracht. Das belgische Labor hat andere Testroutinen als das französische. Jetzt werden die Reste der B-Probe nach Paris gebracht», erläuterte Gripper die unterschiedlichen Einschätzungen von UCI und RFEC. «Wir warten auf Rückmeldungen vom spanischen Radsportverband und von Iban Mayos Anwalt, um einen Termin zu finden, an dem diese Reste in Paris zur Analyse geöffnet werden. Bis zum Resultat dieser Prüfung ist der Fall weiter offen.» (dpa)


     
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