ZDF behält sich Regressansprüche vor
19. Jul 2007 11:17
 |  Nikolaus Brender | Foto: ZDF |
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Nach dem Rückzug von der Frankreich-Rundfahrt prüft das ZDF, ob Regressansprüche gegenüber den Tour-Organisatoren bestehen. «Wir haben die Rechte an einer sauberen Sportveranstaltung erworben», sagte Chefredakteur Brender.
Das ZDF behält sich Regressansprüche gegenüber dem Organisator der Tour de France vor. «Wir werden das Gespräch mit dem Veranstalter ASO suchen», sagte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender der «Berliner Zeitung». «Wir haben die Rechte an einer sauberen Sportveranstaltung erworben.» Eine Ausstiegsklausel im Vertrag gibt es laut Brender aber nicht.
Klärung erst nach der Tour
Nach Bekanntwerden der positiven A-Probe von T-Mobile-Profi Patrik Sinkewitz hatten ARD und ZDF am Mittwoch ihre Berichterstattung von der Tour de France vorläufig eingestellt. Der Boykott werde so lange anhalten, bis die Angelegenheit geklärt ist, teilten die Sender mit. Dies wird aber voraussichtlich erst nach Ende der Tour am 29. Juli geschehen. (dpa)