30. Jun 2007 17:00, ergänzt 17:15
Die Schweizer Yacht Alinghi hat beste Aussichten ihren Titel beim America's Cup zu verteidigen. Der Mannschaft von Sportdirektor Jochen Schümann fehlt zum Triumph nur noch ein Sieg.
Dabei sah in der Anfangsphase der Regatta zunächst alles nach dem Ausgleich durch Neuseeland aus: Dean Barkers Mannschaft setzte sich nach dem Start auf der bevorzugten Kursseite bei mittleren Winden um zwölf Knoten durch und rundete die erste Wendemarke mit 14 Sekunden Vorsprung. Auf dem zweiten Kursabschnitt verteidigten die «Kiwis» ihre Führung konsequent, passierten auch die zweite Wendemarke zwölf Sekunden vor den Schweizern, bevor die ein Überholmanöver einleiteten und dank eines Winddrehers die NZL 92 fast stehen ließen.«Ich glaube, dass wir über die einen Tick bessere Bootsgeschwindigkeit verfügen», sagte Schümann, «unser Boot kann flexibler auf bestimmte Windsituationen reagieren.» Der dreimalige Olympiasieger lobte die kämpferische Leistung seiner Crew: «Die haben in der zweiten Hälfte des Rennens so super gesegelt, dass man getrost alles vergessen kann, was man in der ersten Hälfte vielleicht hätte besser machen können. Es ist wirklich schwierig, da draußen zu bestehen.»