Alinghi gleicht aus und harrt des Protestes
Zwei Stunden nach dem Rennen legten die Neuseeländer einen Protest gegen Alinghi ein. Es geht dabei offenbar um das System der Schweizer zum Setzen und Bergen des Großsegels in der Mastspitze. Der Protest soll an diesem Donnerstag verhandelt werden. Alinghi-Sportdirektor Jochen Schümann glaubt indes nicht, dass seine Mannschaft um den Punkt bangen muss. «Wir sind in Ordnung, macht Euch um Alinghi keine Sorgen», sagte er am Mittwochabend.
«Das war ein Tag zum Freuen. Man konnte doch sehen, dass wir etwas gelernt haben. Ich hoffe, dass sich die Erfahrungen tief in Brads Erfahrungsschatz eingebrannt haben», sagte Schümann, der auch seinen Steuermann lobte: «Ed Baird hat einen Super-Start hingelegt.»
Zehn Kinder von Alinghi-Teammitgliedern hatten ihre Favoriten beim Ablegen am Mittag mit großen roten Buchstaben auf weißen T-Shirts und der entscheidenden Botschaft auf Kurs Romeo in der Bucht von Valencia geschickt: «GO ALINGHI!» Nach zwei Niederlagen in Folge gelang es der Mannschaft von Sportdirektor Schümann, den Negativ-Trend zu stoppen. Zur Belohnung war am Abend überall im Cup-Hafen wieder das Geläut der Kuhglocken zu hören, die nach der ersten Niederlage der «Alpensegler» am vergangenen Sonntag verstummt waren. (dpa)

