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Lupe Gibilisco sagt nicht gegen Dopingarzt aus

Dem italienischen Stabhochspringer Giuseppe Gibilisco will den Arzt Carlo Santuccione nicht belasten. Der Mediziner soll zahlreiche Sportler gedopt haben.

Der italienische Stabhochspringer Giuseppe Gibilisco hat vor der Antidoping-Kommission des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (Coni) die Aussage über seine angebliche Zusammenarbeit mit dem mutmaßlichen Dopingarzt Carlo Santuccione verweigert. Deshalb drohe dem Weltmeister von 2003 nun eine Dopingsperre von zwei Jahren, berichtete die «La Gazzetta dello Sport».

Wachstumshormon empfohlen
Der 28-Jährige war bei einem Telefongespräch mit dem Arzt abgehört worden. In einem Verhör mit der italienischen Gesundheitspolizei hatte Gibilisco ausgesagt, Santuccione habe ihm persönlich die Einnahme von Wachstumshormonen empfohlen. Gegen den Arzt ermittelt die Staatsanwaltschaft in Italien im Zusammenhang mit der Operation «Oil for Drug», die den internationalen Handel mit Dopingmitteln erforscht. Das Ermittlungsverfahren gegen Gibilisco war eingestellt worden. (dpa)