13.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Der Giro d'Italia ist vorbei und die Dopingmeldungen trudeln ein. Es heißt, zwei Italiener wurden mit Salbutamol im Blut erwischt, ein Spanier mit erhöhten Testosteron-Werten.
Nach den Kontrollen beim Giro d'Italia stehen drei Radprofis unter Dopingverdacht. Bei zwei Italienern und einem Spanier seien bei ersten Untersuchungen Auffälligkeiten nachgewiesen worden, die jedoch noch keine positiven Dopingproben seien, berichtete die «La Gazzetta dello Sport» am Mittwoch.
Bei den Italienern sei das in Asthma-Präparaten verwendete «Salbutamol», bei dem Spanier überhöhte Testosteron-Werte entdeckt worden. Die Italiener hätten jedoch ärztliche Atteste, die ihnen die Einnahme der Mittel aus medizinischen Gründen erlaube. Von dem Spanier gebe es ebenfalls ein Attest, das die überhöhten Werte auf natürliche Weise erklären könne.
Die Kontrolleure des Internationalen Radsportverbandes (UCI) müssten nun durch einen Abgleich der Testergebnisse mit den Patientenkarteien klären, ob sich die Profis korrekt verhalten oder doch gedopt haben. Namen nannte das italienische Sportblatt nicht. Es handele sich aber nicht um Top-Fahrer aus dem vorderen Feld des Gesamtklassements. Ein Sprecher der UCI dementierte den Bericht. Die Tests würden derzeit noch analysiert. (dpa)