05.06.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Chinas Regierung kennt kein Erbarmen.
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Mehr als eine Million Menschen mussten in China bereits wegen Bauprojekten für die Sommerspiele 2008 weichen. Chinesen, die sich wehren, würden bedroht, heißt es.
Für die Olympischen Spiele 2008 hat China nach Angaben einer internationalen Menschenrechtsorganisation bereits 1,25 Millionen Menschen zwangsweise umgesiedelt. Bis zum Beginn der Wettkämpfe im August kommenden Jahres müssten weitere 250.000 Menschen ihre Häuser verlassen, teilte das Zentrum für Wohnrechte und Vertreibung (Cohre) am Dienstag in Genf mit. Anstelle der Wohnungen sollen Sportstätten, Mannschaftsquartiere, Hotels und Straßen gebaut werden.
Menschen, die sich in Peking gegen die Räumung ihrer Wohnungen wehrten, würden eingeschüchtert und bedroht, so Cohre. In einigen Fällen hätten die chinesischen Behörden Personen inhaftiert. Insgesamt seien in den vergangenen 20 Jahren rund zwei Millionen Menschen von Veranstaltern Olympischer Spiele zwangsweise umgesiedelt worden. Der Organisation zufolge waren Arme und Minderheiten am härtesten von solchen Programmen betroffen. (nz/epd)