21.05.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Marek Mintal
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
«Club»-Profi Robert Vittek wird wohl nicht zum DFB-Pokalfinale gegen Stuttgart fit, sagt Trainer Hans Meyer. Und auch von dessen slowakischem Landsmann Marek Mintal solle man nicht zuviel erwarten.
Torjäger Marek Mintal vom 1. FC Nürnberg befindet sich vor dem DFB-Pokal-Endspiel gegen den deutschen Fußball-Meister VfB Stuttgart weiter im Stimmungshoch, seinem verletzten Landsmann Robert Vittek läuft dagegen die Zeit davon. Der slowakische Nationalspieler wird zwar an diesem Dienstag trotz einer Muskelverletzung zur Behandlung mit ins dreitägige Trainingslager nach Bad Gögging reisen, wie Trainer Hans Meyer am Montag ankündigte. Die Chancen auf einen Einsatz des Angreifers am Samstag im Berliner Olympiastadion bezeichnete Meyer aber als «eher gering».
«Märchen»Zwei Tage nach seinem ersten Bundesligatreffer nach 21 Monaten beim Nürnberger 3:0-Sieg gegen Hannover 96 wurde der 29 Jahre alte Mintal am Montag zum zweiten Mal Vater. Trotz der Geburt seines Jungen wird aber auch der Mittelfeldspieler mit ins Trainingslager fahren. Meyer bezeichnete die Aussicht, dass Mintal nach seiner langen Leidenszeit die Nürnberger Trumpfkarte im Pokalfinale sein könnte, als «Märchen». Der Coach forderte zugleich, dass die Erwartungen an den Bundesliga-Torschützenkönig von 2005 «nicht ins Uferlose gehen sollten». Mintal hatte nach einem ersten Bruch des Mittelfußes im September 2005 immer wieder Rückschläge erlitten.
Der «Club» startete mit einem trainingsfreien Montag in die Endspielwoche. Am Dienstag sollen 21 Profis nach Bad Gögging reisen, wo bis zum Donnerstag in Ruhe trainiert werden soll. Am Freitag reist das Nürnberger Team nach Berlin. «Club»-Kapitän Raphael Schäfer will sich unbedingt mit einem Erfolg gegen seinen neuen Verein aus Nürnberg verabschieden. «Der Pokalsieg wäre nach sechs Jahren das i- Tüpfelchen», sagte der Torhüter, der beim VfB Stuttgart die Nachfolge von Timo Hildebrand antreten soll. (dpa)