netzeitung.deHills Verletzung gegen Maske offenbar erfunden

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Virgil Hill (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Virgil Hill
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Das Nachspiel zum Boxkampf zwischen Henry Maske und Virgil Hill wird immer kurioser. Eine angebliche Knieverletzung des US-Boxers scheint es nicht gegeben zu haben.

Die angebliche Knieverletzung von Virgil Hill vor dem Boxkampf gegen Henry Maske scheint eine Erfindung seines Managers gewesen zu sein. Der Münchner Mediziner Andreas Imhoff, der den US-Profi laut Hills deutschem Berater Roland Suttner am morgigen Donnerstag wegen eines angeblichen Risses im Meniskus operieren sollte, wusste laut einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» jedenfalls nichts von einem OP-Termin für Hill. «Wann soll das sein?», wird der überraschte Arzt von dem Blatt zitiert.

Schweres Handicap?
Auch von den Verhandlungen über einen dritten Kampf zwischen Maske und Hill, von denen Suttner gestern gesprochen hatte, weiß laut «SZ» niemand etwas. Jean-Marcel Narz, der Maskes Kampf Ende März organisiert hatte, nannte die Meldung einen «verspäteten Aprilscherz» und eine «Farce». Er vermutet eine Provokation Hills, um erneut gegen Maske kämpfen zu können. Maskes ehemaliger Manager Wilfried Sauerland nannte die Meldung in der ´«Bild»-Zeitung eine «Sauerei. So will man Henrys guten Ruf zerstören.»

Hill-Berater Suttner hatte am gestrigen Dienstag von einem schweren Handicap des Amerikaners gesprochen. Hill habe sich drei Tage vor dem Kampf einen Meniskusriss am Knie zugezogen, diesen aber nicht publik machen wollen, um niemanden zu enttäuschen. Auch habe er Maskes Sieg anschließend nicht kleinreden wollen. Zugleich forderte er ein Rematch zwischen den beiden Kämpfern im August oder September. Suttner kündigte eine Pressekonferenz an, auf der Details zu Hills Verletzung sowie der Neuauflage des Kampfes bekannt gegeben werden sollten. (nz)