netzeitung.deTitelverteidiger Warnecke scheitert im Vorlauf

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Mark Warnecke (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Mark Warnecke
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Für Titelverteidiger Mark Warnecke war bei der Schwimm-WM in Melbourne über 50 Meter Brust schon im Vorlauf Endstation. Ein Wimpernschlag fehlte zur Halbfinalteilnahme.

Titelverteidiger Mark Warnecke ist bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Melbourne über 50 Meter Brust schon im Vorlauf gescheitert. Medaillen-Hoffnung Annika Lurz (Würzburg) erreichte am Dienstag über 200 Meter Freistil als Vorlauf-Elfte in schwachen 1:59,42 Minuten das Halbfinale. Meike Freitag aus
Frankfurt/Main war als Neunte in 1:59,24 schneller.

Bestzeit legte Frankreichs Star Laure Manaudou in 1:57,66 vor. Der Weltrekord der Berlinerin Franziska van Almsick liegt seit dem 3. August 2002 bei 1:56,64 Minuten.

Der 37 Jahre alte Essener Warnecke, vor zwei Jahren in Montréal mit 35 ältester Schwimm-Weltmeister, schwamm in 28,28 Sekunden als Vorlauf-17. um 3/100 Sekunden am Halbfinale vorbei. In Montréal war Warnecke einziger deutscher Titelträger. Johannes Neumann (Riesa) schied in 28,50 Sekunden als 23. aus.

Benjamin Starke (Cottbus) kam über 200 Meter Schmetterling als Vorlauf-28. in 2:01,01 Minuten ebenfalls nicht in die nächste Runde. Die beste Zeit legte in 1:55,78 Minuten der amerikanische Olympiasieger und Weltrekordler Michael Phelps vor. Der Mainzer Christian Hein verabschiedete sich über 800 Meter Freistil in 8:00,14 Minuten als 17. auch schon im Vorlauf.

Wasserballerinnen verpassen Ziel
Für die deutschen Wasserballerinnen ging das Weltmeisterschaftsturnier mit einem Rückschritt zu Ende. Zwei Jahre nach dem achten Platz von Montréal verlor die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Dienstag das erste Spiel der Trostrunde gegen die Niederlande mit 6:8 (1:2, 1:2, 3:4, 1:0). In der Partie um Rang elf unter 16 Mannschaften ist am Donnerstag Neuseeland der letzte Gegner.

«Ich kann den Mädels keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben und sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben. Aber wer will das schon», sagte Honorar-Bundestrainer Bernd Seidensticker. Das 6:8 gegen den EM-Fünften Niederlande war im fünften Spiel die vierte deutsche Niederlage bei dieser WM. «Irgendwie haben wir den Ball nicht ins gegnerische Tor bekommen», sagte Seidensticker und beklagte eine Vielzahl von Latten- oder Pfostentreffern seines Teams.

Die Treffer für Deutschland erzielten die Bochumerinnen Monika Kruszona (3), Ariane Rump und Nadine Kunz sowie die Krefelderin Claudia Blomenkamp. (dpa)