«Dann bin ich auch gerne Balljunge»
05. Feb 2007 13:36
 |  Pascal Hens, Christian Schwarzer und Markus Baur (v.l.n.r.)stemmen den Weltmeister-Pokal | Foto: dpa |
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Die deutschen Handball-Weltmeister sind nicht nur flink mit dem Ball, sondern auch mit ihrem Mundwerk. Hier ihre besten Sprüche nach dem Titel-Triumph.
Bundestrainer Heiner Brand zur Zukunft des 37-jährigen Christian Schwarzer:
Der wird er mal wieder Pause machen, dann gucken wir weiter.
Kreisläufer Schwarzer zum Terminstress der Handballer:
Jetzt kommt es wieder Schlag auf Schlag, da werden wir wohl erst nach der Bundesliga-Saison so richtig zum Feiern kommen.
Torwart Henning Fritz auf die Frage nach seiner Verletzung:
Ich muss nicht traurig sein, ich bin doch Weltmeister. Am Ende kann man sagen, es war das Spiel meines Lebens.
Fritz zu seiner persönlichen Situation auch beim THW Kiel:
Ich bin so stolz, dass ich das alles geschafft habe, für mich ist es wie im Märchen. Dabei wusste ich vor einigen Tagen nicht, wie es bei mir weitergehen wird.
Brand zur Dauerfrage, ob der Bart abkommt oder nicht:
Ich gehe davon aus, dass ich morgen früh ähnlich aussehe wie jetzt.
Fritz zur Idee mit den aufgeklebten Schnauzbärten bei der Siegerehrung:
Wenn Heiner seinen Bart nicht mehr abnimmt, dann müssen wir uns eben ein paar Schnauzer dran machen.
Torwart Johannes Bitter zum Moment seiner Einwechslung für den verletzten Fritz:
Und dann kam diese Schrecksekunde und ich dachte: Jetzt liegt alles an dir. Wenn wir dieses Ding noch verlieren, dann kriegst du auf die Fresse.
Dominik Klein zu seiner Reservistenrolle:
Wenn es so im Team weitergeht und ich das alles miterleben darf, dann bin ich auch in den nächsten zwei Jahren gerne Balljunge.
Klein zum Teamgeist:
Wichtig war, dass wir an den Geist vom Ammersee geglaubt haben. Da haben wir uns geschworen, dass wir am 4. Februar da unten auf der Platte stehen und feiern werden.
Christian Zeitz zum Terminstress der Handballer:
Wir können nicht so viel feiern, einige müssen ja gleich wieder mit ihren Vereinen trainieren. (nz)