Der Handball-Weltverband hat den Übergriff eines französischen Betreuers auf einen norwegischen Schiedsrichter hart bestraft. Der Betreuer hatte sich über ein entscheidendes Tor geärgert.
Wegen eines tätlichen Übergriffes auf einen Schiedsrichter hat der Handball-Weltverband IHF einen französischen Betreuer hart bestraft. Dem Physiotherapeuten Alain Quintallet wurde die Akkreditierung entzogen. Zudem wurde er für zwei Jahre für internationale Wettbewerbe gesperrt. Das bestätigte ein IHF-Sprecher am Sonntag am Rande der WM-Finalspiele. Die französische Delegation hat gegen die Bestrafung protestiert.
Der Betreuer hatte am Donnerstagabend nach der 31:32-Niederlage im Halbfinale gegen Deutschland den norwegischen Referee Kenneth Abrahamsen körperlich bedrängt. Quintallet hatte ihn mit einem der beiden Schiedsrichter aus dem Halbfinalspiel verwechselt. Die Franzosen hatten für die Niederlage die Schweden Patrick Hakansson und Maths Nilsson verantwortlich gemacht, weil diese einen Treffer zum möglichen 32:32 kurz vor Schluss nicht anerkannt hatten. (nz)