04. Feb 2007 15:37, ergänzt 15:42
Das dänische Handball-Team hat den größten Erfolg seit 30 Jahren erzielt. Im Spiel um Platz drei bezwangen die Skandinavier den Europameister.
Die Dänen, die gegen Polen im Semifinale nach zweifacher Verlängerung mit 33:36 unterlagen, erwischten einen Start nach Maß. Nach fünf Minuten lagen sie 4:2 vorn, nach zwölf Minuten zogen sie beim 9:4 erstmals mit fünf Toren davon. Vor allem Dänen-Keeper Kasper Hvidt parierte glänzend und legte die Grundlage für das schnelle Konterspiel der Skandinavier. Der EM-Dritte ließ sich auch vom Ausscheiden des wurfgewaltigen Lars Moller Madsen (Fußverletzung) nach einer Viertelstunde nicht beeindrucken.Die Franzosen, die im Halbfinale nach zweifacher Verlängerung gegen Deutschland mit 31:32 das Nachsehen hatten, wechselten dann den Kieler Schlussmann Thierry Omeyer gegen Yohann Ploquin aus und kamen vor dem Wechsel auf 14:18 (27.) heran. Nach Wiederanpfiff stand wieder Omeyer im Tor und plötzlich hatte er eine aggressivere Abwehr vor sich. Frankreich verkürzte in der 43. Minute durch den Kieler Nikola Karabatic auf 21:24. Doch die durchweg torgefährlichen Dänen hatten immer die bessere Antwort parat und zogen neun Minuten vor Ende auf 28:22 davon. (nz)