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Lupe Olympiasieger Kroatien siegt mühelos

Für die Mannschaft aus Marokko war beim Auftakt der Gruppe F nicht viel zu holen: Olympiasieger Kroatien ließ in seinem ersten WM-Spiel 2007 die Muskeln spielen.

Titelkandidat Kroatien ist gut in die Handball- Weltmeisterschaft gestartet. Der zweimalige Olympiasieger und Weltmeister von 2003 bezwang am Samstag in seinem Auftaktspiel der Gruppe F in Stuttgart Außenseiter Marokko erwartungsgemäß deutlich mit 35:22 (18:11). Vor 5900 Zuschauern bestimmten die spielerisch und körperlich klar überlegenen Kroaten das Geschehen nach Belieben.
Favoritenrolle angenommen
Auch ohne ihren wegen einer Schulterverletzung fehlenden Stammtorhüter Vlado Sola und den unter Dopingverdacht stehenden Abwehrstar Davor Dominikovic ließen die Kroaten nie Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Nach einer leicht herausgespielten 2:0- Führung schlich sich allerdings vorübergehend Schlendrian ein; und Marokko konnte bis zum 3:3 einigermaßen mithalten. Danach verschärfte das Team von Trainer Lino Cervar das Tempo, zog auf 7:3 davon und baute seinen Vorsprung bis zur Pause auf sieben Tore (18:11) aus.

In der zweiten Halbzeit wechselte Cervar munter durch und gab auch Vedran Zrnic vom VfL Gummersbach eine Chance, die dieser mit vier Treffern, davon ein Siebenmeter, nutzte.

Beste Schützen bei Kroatien waren daneben Igor Vori, Renato Sulic, Drago Vukovic, die ebenfalls je vier Treffer erzielten und damit einen mehr als der für Meister SG Flensburg-Handewitt spielende Blazenko Lackovic. Bei Marokko waren Soufiane El Morabet (6/4), Tarek El Goundoul (6) und Ismail Bouhaddioui (5) am erfolgreichsten. (nz)