Sturm will Rückkehr auf WM-Thron erzwingen
«Topp ist sicherlich kein schlechter Boxer, denn er ist immerhin 15. der WBO-Rangliste. Aber er wird mich auf dem Weg zurück zum WM- Titel nicht aufhalten», verkündete Sturm siegessicher. Sein australischer Rivale hat von 22 Profi-Kämpfen erst zwei verloren. Auch Sturm musste in seiner Profi-Karriere bislang zwei Niederlagen hinnehmen. Die erste kassierte er im Juni 2004 höchst umstritten gegen den in den USA als Superstar verehrten Oscar de la Hoya und büßte damit erstmals seinen WM-Titel ein, zwei Jahre später folgte der technische K.o. gegen Castillejo und der erneute Titelverlust.
«Diese Erfahrung hat mich noch stärker gemacht», sagte Sturm, der wenige Tage nach dem verlorenen WM-Titel einen wesentlich härteren Schicksalsschlag verkraften musste: den Tod seiner Mutter. Der Sohn bosnischer Einwanderer glaubt jedoch, mittlerweile beide Ereignisse verarbeitet zu haben. «Ich will gegen Topp gewinnen - und dann ist Castillejo dran. Ich will unbedingt einen Rückkampf gegen ihn.» (nz)
