netzeitung.deZickler Fußballer des Jahres in Österreich

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Alexander Zickler (l.), Joachim Standfest (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Alexander Zickler (l.), Joachim Standfest
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Der 12fache deutsche Nationalspieler galt in der Bundesliga jahrelang als Pechvogel. Die Wahl zu Österreichs Fußballer des Jahres sei für ihn deshalb «eine große Genugtuung», erklärte der ehemalige Bayern-Spieler.

Der frühere deutsche Nationalstürmer Alexander Zickler ist zum Fußballer des Jahres in Österreich gewählt worden. Der 32 Jahre alte Angreifer von Liga-Spitzenreiter Red Bull Salzburg vereinte bei der von der Nachrichtenagentur APA unter den Trainern der österreichischen Bundesliga durchgeführten Wahl die meisten Stimmen auf sich und setzte sich deutlich vor Jocelyn Blanchard von Austria Wien durch. Der ehemalige Bayern-Profi Zickler ist der sechste Ausländer seit Beginn der Wahl 1984, der die Auszeichnung in Empfang nehmen darf.

Eine Ehre
«Das ist eine Riesenüberraschung und Ehre für mich. Es zeigt mir, dass ich gute Leistungen gebracht habe. Und so ein Titel ist nach vielen schwierigen verletzungsbedingten Auszeiten auch eine große Genugtuung», sagte Zickler der Apa. Der 12fache deutsche Nationalspieler hatte in der Bundesliga jahrelang als Pechvogel gegolten. Durch zahlreiche Blessuren (drei Schienbeinbrüche, Muskelfaserrisse und Bänderverletzungen) war der Angreifer in seiner Zeit beim FC Bayern München immer wieder zurückgeworfen worden.

16 Treffer bisher
Doch nach seinem Wechsel zu Salzburg im Sommer 2005 ging es mit Zickler sportlich wieder bergauf. In seiner ersten Saison wurde er mit dem Club Vizemeister und traf neun Mal ins Schwarze. Zur Zeit führt der Stürmer die Torschützenliste der österreichischen Bundesliga mit 16 Treffern überlegen an. «Er erlebt gerade seinen dritten Frühling. Er nützt bei Salzburg die Torchancen, die er bei Bayern noch vergeben hat», urteilte sein Trainer Lothar Matthaus über Zickler.

Zicklers Karriere hatte 1992/93 bei Dynamo Dresden begonnen, ehe er für zwölf Jahre beim FC Bayern seine sportliche Heimat fand. Mit den Münchnern gewann er sieben deutsche Meistertitel, vier Pokalsiege, 1996 den Uefa-Cup, 2001 die Champions League und im selben Jahr den Weltpokal. (nz)