«Ein Sieg muss her, dafür müssen wir noch konstanter spielen. Ich bin wirklich optimistisch», meldete sich Kapitän Angelina Grün nach drei Tagen ohne Stimme wegen eines grippalen Infekts wieder zu Wort. «Die Stimmung auf dem Feld war besser als zuletzt, wo uns mit der Niederlage gegen die Niederlande der Lauf genommen wurde. Wir brauchen gegen die USA eine gute Annahme, dazu eine gute Block- und Feldabwehr und müssen schon Druck mit dem Service erzeugen», fügte der Italien-Profi hinzu. «Wir haben wieder unser Spiel gemacht. Gegen Brasilien zu verlieren ist keine Schande - die Partie gegen die USA ist wichtiger», meinte Libero Kerstin Tzscherlich.«Ich erwarte eine weitere Steigerung», sagte auch Cornelia Dumler, die für Atika Bouagaa in die Stammformation aufgerückt war, mit ihrer Angriffsleistung aber diesmal nicht überzeugen konnte und zu oft am gegnerischen Block scheiterte. Diese Schwäche offenbarten auch die anderen Angreiferinnen einschließlich Grün. Da waren die spielstarken Brasilianerinnen aus anderem Holz geschnitzt und kaum aufzuhalten. Vor allem im zweiten Durchgang konnten die Deutschen überzeugen, machten einen 12:16-Rückstand bis zum 19:19 wett und hielten den Satz bis zum 22:23 offen. «Da habe ich gesehen, was ich sehen wollte», sagte Guidetti und hofft gegen das kampfstarke USA-Team auf eine Fortsetzung. (dpa)