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Lupe VfL Gummersbach siegt weiter

Der VfL Gummersbach bleibt Spitzenreiter in der Handball-Bundesliga. Der SC Magdeburg warf erstmals in dieser Saison in einer Partie 40 Tore.

Der VfL Gummersbach, der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt haben sich mit Siegen in der Handball-Bundesliga auf ihre letzten Gruppenspiele in der Champions League eingestimmt. Gummersbach verteidigte seine Tabellenführung durch ein hart erkämpftes 42:33 (22:17) gegen die SG Kronau/Östringen. Kiel behauptete den zweiten Platz dank eines ungefährdeten 43:22 (21:10)- Sieges gegen MT Melsungen. Die Flensburger warfen sich mit einem 42:27 (22:16) auf den dritten Tabellenplatz.

Zuvor hatte auch der SC Magdeburg mit dem 41:28 (18:12) gegen den TSV GWD Minden erstmals in dieser Saison die 40-Tore-Marke geknackt. Mit einem 31:30 (16:17)-Zittersieg beim TuS N-Lübbecke sicherte sich auch der TBV Lemgo seinen Platz im Vorderfeld.

Harte Arbeit für Gummersbach
Drei Tage vor dem entscheidenden Spiel um den Gruppensieg in der Champions League musste Gummersbach sich den Erfolg gegen Kronau/Östringen hart erarbeiten. Bis zum 30:28 (48.) war der Pokalfinalist des Vorjahres ein ebenbürtiger Gegner und konnte sich Chancen auf einen Punktgewinn ausrechnen. Doch mit einer starken Schlussphase setzten sich die Gummersbacher, bei denen Momir Ilic (11/2) und Vedran Zrnic (10/5) die meisten Treffer erzielten, Tor um Tor ab. Nationalspieler Oleg Velyky (14/8) warf für Kronau die meisten Tore.

Die Kieler, die am Sonntag zum Abschluss der Gruppenspiele in der Champions League zu Hause gegen HCM Constanta spielen, hatten keien Mühe mit den Melsungern. Schon nach 17 Minuten führte der deutsche Meister mit 12:4 und hatte damit bereits für die Vorentscheidung gesorgt. Allerdings ereilte die «Zebras» eine erneute Hiobsbotschaft: Rückraum-Ass Nikola Karabatic wird an diesem Donnerstag am Ellenbogen operiert und fällt längere Zeit aus. Zudem fehlt Kiel bereits Lars Krogh Jeppesen (Rippenbruch).

Auch Flensburg mit Torge Johannsen (7) als bestem Torschützen hat sich für die Königsklasse warm geworfen. Vor der schweren Partie am Samstag bei Medwedi Tschechow (Russland) genügte den Norddeutschen eine normale Leistung zum sicheren Sieg.

Hens verletzt
Eine böse Überraschung gab es für Pascal Hens. Der Handball-Nationalspieler wird wegen eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel voraussichtlich vier Wochen pausieren müssen. Wie eine Kernspintomographie am Mittwoch bestätigte, zog sich der 26-jährige Rückraumspieler des HSV Hamburg in der Partie in Großwallstadt am Dienstag die schwere Verletzung zu. (nz)