04. Nov 2006 18:19, ergänzt 21:45
Das Achtelfinale im EHF-Cup ist für die Handballer des SC Magdeburg in Reichweite. Bundesliga- Konkurrent HSV Hamburg zog bei den Pokalsiegern nach.
Der Einzug ins Achtelfinale des EHF-Cups ist für den Handball-Bundesligisten SC Magdeburg nur noch Formsache. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta feierte im Hinspiel der dritten Runde beim weißrussischen Klub BGUFK Minsk einen klaren 31:23 (15:11)-Erfolg und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Bester Werfer für den SCM, der 2002 als bisher einziger deutscher Club die Champions League gewonnen hatte, war vor 1000 Zuschauern Andreas Rojewski (9). Die Gastgeber hatten in Wadim Lisitsa (8) ihren besten Schützen.Gegen die jungen Gastgeber reichte den Magdeburgern eine durchschnittliche Leistung, um den nie gefährdeten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Minsk war dem deutschen Meister von 2001, bei dem neben Fabian van Olphen (Sehnenreizung in der Schulter) auch kurzfristig Christian Sprenger (Fußverletzung) ausfiel, in allen Belangen unterlegen. Lediglich bis zum 2:2 (5.) ließ der SCM Minsk auf Tuchfühlung kommen, dann beherrschten die Gäste die Szenerie.
Auch der SG Kronau-Östringen kann bereits für das Achtelfinale planen. Die Nordbadener besiegten den zypriotischen Meister SPE Strovolos Nikosia mit 42:19 (20:13).