netzeitung.deMagdeburg legt in Minsk vor

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Stefan Kretzschmar (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Stefan Kretzschmar
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Das Achtelfinale im EHF-Cup ist für die Handballer des SC Magdeburg in Reichweite. Bundesliga- Konkurrent HSV Hamburg zog bei den Pokalsiegern nach.

Der Einzug ins Achtelfinale des EHF-Cups ist für den Handball-Bundesligisten SC Magdeburg nur noch Formsache. Die Mannschaft von Trainer Bogdan Wenta feierte im Hinspiel der dritten Runde beim weißrussischen Klub BGUFK Minsk einen klaren 31:23 (15:11)-Erfolg und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Bester Werfer für den SCM, der 2002 als bisher einziger deutscher Club die Champions League gewonnen hatte, war vor 1000 Zuschauern Andreas Rojewski (9). Die Gastgeber hatten in Wadim Lisitsa (8) ihren besten Schützen.

Gegen die jungen Gastgeber reichte den Magdeburgern eine durchschnittliche Leistung, um den nie gefährdeten Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Minsk war dem deutschen Meister von 2001, bei dem neben Fabian van Olphen (Sehnenreizung in der Schulter) auch kurzfristig Christian Sprenger (Fußverletzung) ausfiel, in allen Belangen unterlegen. Lediglich bis zum 2:2 (5.) ließ der SCM Minsk auf Tuchfühlung kommen, dann beherrschten die Gäste die Szenerie.

Auch der SG Kronau-Östringen kann bereits für das Achtelfinale planen. Die Nordbadener besiegten den zypriotischen Meister SPE Strovolos Nikosia mit 42:19 (20:13).

Hamburg mit Kantersieg
Im Europapokal der Pokalsieger hat sich der HSV Hamburg ebenfalls eine hervorragende Ausgangssituation für den Einzug ins Achtelfinale erarbeitet. Vor 2582 Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle besiegte das Team von Trainer Martin Schwalb im Drittrunden-Hinspiel am Samstag den neunmaligen ukrainischen Meister ZTR Saporoschje mit 31:16 (15:9). Überragender Spieler in den Reihen der Gastgeber war Torhüter Goran Stojanovic, der 20 Würfe abwehrte. Gute Leistungen boten auch Roman Pungartnik (8 Tore) und Pascal Hens (7). Das Rückspiel in Saporoschje findet am kommenden Samstag statt.
Wetzlar weiter sorglos
In der Bundesliga wartet die HSG D/M Wetzlar weiter auf den ersten Sieg. Die Hessen verloren ihr Heimspiel gegen die HSG Nordhorn mit 25:29. Die Niedersachsen rückten durch den Auswärtserfolg vorübergehend auf Tabellenplatz zwei vor. Mit 16:6 Punkten liegen sie hinter Spitzenreiter VfL Gummersbach (16:2) und vor den mit 15:3 Zählern punktgleichen THW Kiel, SG Flensburg-Handewitt und dem TBV Lemgo. In den beiden anderen Begegnungen gewann der Wilhelmshavener HV mit 30:24 gegen die HSG Düsseldorf. FA Göppingen kam bei MT Melsungen zu einem 29:20-Erfolg. (nz)