Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

FC Bayern prüft Klage gegen Youtube

02. Nov 2006 17:06
Karl-Heinz Rummenigge
Bild vergrößern
Der FC Bayern sieht durch die Online-Plattform Youtube die Rechte massiv verletzt. Wenn «Bilder irgendwo kostenlos im Netz kursieren, ist doch klar, wo der Zuschauer hingeht», wütet Vorstandsboss Rummenigge - und droht mit Klage.

Der FC Bayern München prüft eine Klage gegen die Online-Plattform Youtube, durch die er seine Rechte massiv bedroht sieht. Neben der gemeinsamen Vermarktung der TV-Rechte über die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Dachorganisation der Bundesligisten, ist der FC Bayern Rechtepartner der Deutschen Telekom. Mit dem Kommunikationskonzern vermarktet der Verein seine Spiele im Internet auf der eigenen Website FC Bayern TV.

Mehr in der Netzeitung:
«Diese exklusiven Rechte werden durch Online-Plattformen massiv verletzt», sagte der Vorstandsvorsitzende der FC Bayern München AG, Karl-Heinz Rummenigge, der Online-Ausgabe der WirtschaftsWoche wiwo.de.

Derzeit hat die gegen eine Monatsgebühr zugängliche Online-Seite des FC Bayern laut Rummenigge rund 30.000 Abonnenten. «Wenn aber diese Bilder irgendwo kostenlos im Netz kursieren, ist doch klar, wo der Zuschauer hingeht», sagte Rummenigge. Unklar sei die Höhe des Schadens, der den Bundesliga-Vereinen durch die Online-Plattformen entstehe. Rummenigge sagte, der FC Bayern sei wegen der Sache in ständiger Abstimmung mit der DFL, behalte sich jedoch eine eigene Klage vor.

Am Montag hatte die DFL angekündigt, hart gegen die Veröffentlichung privater Bundesliga-Videos im Internet vorgehen zu wollen. Die DFL vermarktet zentral die Fernsehrechte der Bundesliga, die derzeit live im Bezahlsender Arena und in der Zusammenfassung bei ARD, ZDF und im DSF zu sehen sind. Auf Videoportalen wie Youtube können Fans dagegen kostenlos Privataufnahmen von Fußballspielen veröffentlichen. Die DFL hat die Firma NetResult beauftragt, Urheberrechtsverstöße aufzuspüren, die Verantwortlichen abzumahnen und Unterlassung von ihnen zu fordern. Auch zivil- und strafrechtliche Maßnahmen seien möglich. (nz)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Sportschauen
Zu weiteren Sportschauen
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Stillstand statt Fortschritt:: 
Wolfsburgs Nullnummer beim BVB
Wieder nur Unendschieden: 
Sestaks Traumtor per Fallrückzieher
 
Standortbestimmung in Bremen: 
Fehlersuche nach dem Famagusta-Spiel
Champions League - 5. Spieltag: 
Werder verpasst das Achtelfinale
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Zur Autogazette
Aus anderen Ressorts

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.