30.10.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Zwölf Spielerinnen umfasst der DVV-Kader für die WM in Japan. Bundestrainer Giovanni Guidetti hat zu jeder Akteurin den passenden Kommentar parat. .zwischentitel { font: bold 11px verdana, arial, helvetica, sans-serif; display: block; padding: 1px 3px 1px 3px; }
Volleyball-Bundestrainer Giovanni Guidetti charakterisiert in aller Kürze seine zwölf WM-Spielerinnen 2006.
Atika Bouagaa (Außenangreiferin, USC Münster, 24 Jahre, Nr. 1): «Einige in Deutschland haben nicht geglaubt, dass sie wegen ihrer Verletzungen in Japan dabei ist. Ich habe immer an ihren Volleyball und ihren Teamgeist geglaubt. Sie selbst muss an sich glauben, so wie ich, dann kann sie wegen ihrer Schnelligkeit und Power eine der besten Angreiferinnen in der Welt sein.»
Kathleen Weiß (Zuspielerin, Schweriner SC, 22 Jahre, Nr. 2): «Ich bin sehr stolz auf Kathleen. Sie hat sich in diesem Sommer mit am meisten verbessert.»
Tanja Hart (Zuspielerin, 1. VC Wiesbaden, 32 Jahre, Nr. 3): «Sie ist eine große Persönlichkeit und natürlich eine starke Zuspielerin. Für sie war es in diesem Sommer sehr schwer, weil sie auch einen Job angefangen hat. Wegen ihrer großartigen Technik und Einstellung hat sie es aber geschafft.»
Kerstin Tzscherlich (Libero, Dresdner SC, 28 Jahre, Nr. 4): «Ich weiß nicht, ob sie es weiß, aber sie ist eine der drei, vier besten Liberos in der Welt.»
Christina Benecke (Mittelblockerin/Universal, NA.Hamburg, 32 Jahre, Nr. 6): «Den ganzen Sommer hat sie mit großem Spirit gearbeitet und jeden Tag gekämpft. Sie wollte in Japan dabei sein und hat nie aufgegeben. Ich bin froh, dass sie hier ist, weil sie wichtig fürs Team ist.»
Cornelia Dumler (Außenangreiferin, Tecnomec Forli/ITA, 24 Jahre, Nr. 8): «Sie hat in diesem Jahr das ganze Programm mitgemacht, und sie ist immer beim Training dabei, um sich zu verbessern und Dinge zu lernen. Dieser Wille erlaubt ihr, auf hohem internationalen Niveau zu spielen.»
Christiane Fürst (Mittelblockerin, Dresdner SC, 21 Jahre, Nr. 11): «Ich glaube, dass ihr nichts fehlt, was die weltbesten Mittelblockerinnen haben. Sie muss nur damit beginnen, daran zu glauben.»
Cathrin Schlüter (Mittelblockerin, Schweriner SC, 26 Jahre, Nr. 12): «Vom ersten Tag an, als ich sie gesehen habe, war ich von ihrem schnellen und starken Angriff beeindruckt. Im Sommer hat sie sich auch in Block, Aufschlag und Zuspiel stark verbessert. Sie hat hart gekämpft, um hier dabei zu sein, und ich bin froh, dass sie hier ist.»
Angelina Grün (Universal, Foppapedretti Bergamo/ITA, 26 Jahre, Nr. 15): «Wenn jemand erklären muss, was ein Kapitän ist, muss ich ihren Namen nennen. Sie ist eine großartige Person, ein großartiger Profi und eine großartige Volleyballerin. Aber das wichtigste ist: Sie ist immer Kapitän, auf und neben dem Feld. Es ist auch ihr Verdienst, dass dieses Team einen solchen Spirit und diese gute Chemie hat. Sie ist eine echte Leaderin, ohne, dass sie sich in den Vordergrund drängt.»
Margareta Kozuch (Universal, NA.Hamburg, 20 Jahre, Nr. 16): «Ich habe noch nie eine so junge Spielerin gesehen, die mit so einer Einstellung, so einem Willen arbeitet. Sie will sich in jeder Sekunde verbessern und bei ihren mentalen, physischen und technischen Fähigkeiten hat sie das Zeug dazu, eine sehr gute Spielerin zu werden.»
Birgit Thumm (Universal, Rote Raben Vilsbiburg, 26 Jahre, Nr. 17): «Wahrscheinlich ist sie die beste Technikerin in der Mannschaft. Im Sommer hat sie verstanden, dass Technik nicht alles ist, es bedarf auch viel Krafttraining, um gut Volleyball spielen zu können. Das hat sie verstanden und einen großen Schritt nach vorn gemacht.»
Corina Ssuschke (Mittelblockerin, Dresdner SC, 23 Jahre, Nr. 18): «Sie ist eine Kämpferin, und manchmal kämpft sie auch mit mir, aber das mag ich. Und auch sie ist eine Spielerin, die einen sehr großen Schritt gemacht hat. Sie hat verstanden, dass der Angriff im Volleyball nicht alles ist und ist eine komplette Volleyballerin geworden.» (nz)