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Lupe Flensburg und Gummersbach im Gleichschritt

In der Champions League läuft es für Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt derzeit ideal. Auch für den VfL Gummersbach gab es im dritten Spiel den dritten Sieg.

Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt behält in der Champions League seine weiße Weste. Die Schleswig-Holsteiner gewannen ihr drittes Spiel in der Gruppe D gegen den russischen Klub Tschechow Medwedi Moskau mit 34:29 (15:18) und führen die Tabelle mit 6:0 Punkten an. Vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften Campushalle schafften die lange Zeit in Rückstand liegenden Gastgeber allerdings erst in der zweiten Halbzeit die Wende.

Dominante Russen
Die «Bären», wie sich die an Nationalspielern reiche Moskauer Vorort-Mannschaft nennt, dominierten das Spiel in den ersten 30 Minuten. Die Flensburger Abwehr und auch die Torhüter zeigten sich nicht von ihrer besten Seite. Zudem legte die aggressive Moskauer Abwehr den Flensburger Angriff weitgehend lahm.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der deutsche Vizemeister von einer anderen Seite. Dan Beutler im Tor legte mit zwölf gelungenen Paraden, darunter ein Siebenmeter, den Grundstein für den Erfolg. Die Weichen Richtung Sieg stellte allerdings Anders Eggert. Der in der zweiten Halbzeit eingewechselte dänische Linksaußen war von den Russen nicht zu bremsen und erzielte acht Tore.

Gummersbach macht Rückstand wett
Erfolgreich war auch der VfL Gummersbach. Die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason bezwang den slowenischen Meister Celje Pivovarna Lasko mit 34:31 (14:16). Vor 2617 Zuschauern in der Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle konnten die Hausherren einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand wettmachen.

In einer temporeichen Begegnung war Gummersbach zu Beginn der Partie gleichwertig, musste seine favorisierten Gäste aber bis zur 35. Minute bis auf 20:15 davonziehen lassen. Obwohl die VfL-Spieler bei schnellen Gegenstößen häufig am gut aufgelegten Celje-Torwart Gorazd Skof scheiterten, kam der Gastgeber dank einer kampfstarken Leistung wieder heran und konnte die Partie noch drehen. «40 Minuten lang unterliefen uns zu viele Fehler. Wir haben aber nie aufgegeben und in der Schlussphase sehr konzentriert gespielt», sagte Gislason. (nz)